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Frau (39) belästigte Mann (20) in Dampfbad: Verurteilt

Die Frau begründete ihre Tat damit, dass sie „geil“ wurde und die Situation falsch eingeschätzt habe. Zusätzlich zur Strafe entschuldigte sie sich beim Opfer.
Eine Harvia-Fasssauna mit Holzwänden, einer Glastür mit Blick auf den Ofen und zwei Holzbänken mit Handtüchern und Getränken.

Zu einem Zwischenfall mit rechtlichen Folgen kam es in einem Hotel im beliebten Ferienort Magaluf auf Mallorca. Eine 39-jährige Urlauberin aus Irland wurde vom Gericht in Palma zu einer Geldstrafe verurteilt. Der Grund: Sie griff im Dampfbad einem 20-jährigen Schweden an sein Genital. Das berichtet focus.de

Eskalation im Dampfbad

Der Vorfall ereignete sich bereits im Juni 2025. Laut der Mallorca Zeitung (via focus.de) lernten sich die beiden Hotelgäste in der Sauna kennen. Sie verstanden sich gut, plauderten miteinander. Danach gingen sie gemeinsam ins Dampfbad. Dort aber griff die Frau dem Mann zwischen die Beine, dieser aber wehrte ab und machte deutlich, er habe kein sexuelles Interesse an seiner Gesprächspartnerin. Der Schwede reagierte prompt, indem er den Raum verließ und sich anschließend an die örtliche Polizei wandte, so die Mallorca Zeitung.

Täterin versucht sich zu rechtfertigen: „Ich wurde geil“

Die Ermittlungen wurden von der spanischen Polizei aufgenommen, die die Touristin festnahm. Im Rahmen der Befragung räumte die Frau die Tat ein und erklärte: „Ich wurde geil. Ich dachte, er sei auch an mir interessiert und wir würden flirten.“ Vor Gericht zeigte sie Reue und entschuldigte sich bei dem jungen Mann. Die Frau wurde zu einer Geldstrafe von 2.700 Euro sowie einer zusätzlichen Entschädigungszahlung von 500 Euro direkt an das Opfer verurteilt. Ursprünglich drohte der Angeklagten eine Freiheitsstrafe von bis zu eineinhalb Jahren, doch im Verlauf des Verfahrens einigten sich beide Parteien auf einen Vergleich. Zudem entschuldigte sich die Frau bei dem 19 Jahre jüngeren Mann.

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