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Ebola-Ausbruch weitet sich aus: Mehr als 1.600 Fälle, über 500 Tote

Bei dem Ausbruch handelt es sich um die bisher folgenschwerste Epidemie der seltenen Bundibugyo-Variante des Virus.
Eine Person in weißer Schutzkleidung mit Maske und Schutzbrille steht vor einer Menschenmenge in einem Lager mit zahlreichen Zelten.

In der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der bestätigten Ebola-Fälle auf 1.624 gestiegen. Darunter seien 521 Todesfälle, wie aus am Dienstag veröffentlichten Regierungsdaten hervorging. Der Ausbruch habe sich noch nicht stabilisiert und weite sich weiter aus, sagte eine Vertreterin der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Dienstag. Man sei „leider immer noch in der Expansionsphase“, sagte Anne Ancia von der WHO.

Bei dem Ausbruch handelt es sich um die bisher folgenschwerste Epidemie der seltenen Bundibugyo-Variante des Virus, für die es keine erprobte Behandlung oder Heilung gibt. Als ein Grund für die Ausbreitung gilt die hohe Mobilität der Bevölkerung. So würden erkrankte Arbeiter aus der Bergbaustadt Mongbwalu nicht vor Ort eine Behandlung suchen, sondern nach Hause reisen und so die Krankheit in neue Regionen tragen, erklärte Ancia.

Zudem seien die Behandlungszentren für Ebola-Kranke zu 90 Prozent ausgelastet. Viele der Opfer sind Mitarbeiter des Gesundheitswesens, die sich teils wegen fehlender Schutzausrüstung anstecken. In der am stärksten betroffenen Provinz Ituri hatten sie zuletzt wegen ausstehender Gehaltszahlungen gestreikt.

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