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Deutschland: Kind (9) nach Pumpen-Unfall im Freibad wiederbelebt

Im deutschen Waldbronn kam es zu einem lebensgefährlichen Badeunfall. Die Haare eines Mädchens verfingen sich unter Wasser.
Polizeiauto in Deutschland (Symbolbild)

Ein neunjähriges Mädchen ist am Samstagabend in einem Freibad im deutschen Waldbronn (Baden-Württemberg) von einer Pumpe an den Haaren unter Wasser gezogen worden und musste nach ihrer Rettung wiederbelebt werden. Das Kind schwebte zunächst in Lebensgefahr, befindet sich inzwischen aber auf dem Weg der Besserung. Nach Angaben der Polizei reagierten Bademeister und Badegäste geistesgegenwärtig. Sie befreiten das Mädchen aus dem Wasser und leiteten sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen ein, bis der Rettungsdienst übernahm.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Nach ersten Zeugenaussagen könnten sich die langen Haare des Kindes an einer Messentnahmestelle unterhalb des Beckenrands verfangen haben, die mit der Pumpenanlage verbunden ist. Ein technisches Gutachten soll nun klären, ob ein Defekt oder eine andere Ursache vorlag.

Bad geschlossen

Der Bürgermeister von Waldbronn, Christian Stalf, sprach von einem „Schock“ für die gesamte Gemeinde. Die Filter- und Pumpenanlage sei relativ neu, regelmäßig gewartet worden und habe nach bisherigen Erkenntnissen ordnungsgemäß funktioniert. Dennoch bleibt das Freibad bis auf Weiteres geschlossen, während Polizei, Sachverständige und Gemeinde den Vorfall untersuchen.

Nach Angaben der Gemeinde geht es dem Mädchen mittlerweile deutlich besser. Wann das Freibad wieder geöffnet werden kann, hängt von den Ergebnissen der technischen Untersuchung ab.

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