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Diese Orte wurden zum UNESCO-Welterbe erklärt

Neu auf der Welterbe-Liste der UNESCO sind die D-Day Landungsstrände in Frankreich. Auch Olymp in Griechenland und Werk des Architekten Aalto in Finnland wurden aufgenommen.
Normandy D-Day landing beaches nomination to UNESCO World Heritage

Zusammenfassung

  • Die D-Day-Landungsstrände in der Normandie wurden von der UNESCO als Welterbe anerkannt, einschließlich der fünf historischen Strände und weiterer Erinnerungsorte.
  • Neu auf der Welterbeliste stehen auch der Olymp in Griechenland wegen seiner natur- und kulturgeschichtlichen Bedeutung sowie ein Ensemble von 13 Werken des finnischen Architekten Alvar Aalto.
  • Mit der Aufnahme der D-Day-Stätten verfügt Frankreich nun über 55 UNESCO-Welterbestätten und liegt damit gleichauf mit Deutschland hinter China und Italien.

Die D-Day-Landungsstrände in der französischen Normandie sind in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen worden. Das UNESCO-Komitee hat dies während einer Sitzung im südkoreanischen Busan beschlossen. Zur neuen Welterbestätte zählen die fünf historischen Landungsstrände Utah, Omaha, Gold, Juno und Sword Beach sowie weitere mit der alliierten Landung verbundene Erinnerungsorte.

Am 6. Juni 1944 landeten dort Soldaten der Alliierten während des Zweiten Weltkriegs. Der D-Day markierte den Auftakt der Befreiung Europas von den Verheerungen des deutschen Nationalsozialismus von Westen her. Zur Streitmacht der Alliierten gehörten damals vor allem US-Amerikaner, Briten, Kanadier, Polen und Franzosen. Etwa 3.100 Landungsboote mit mehr als 150.000 Soldaten machten sich auf den Weg nach Nordfrankreich. Tausende von ihnen starben während der folgenden Gefechte.

In Frankreich liegen nach der Anerkennung der D-Day-Landungsstrände nun 55 Welterbestätten, gleich viele wie in Deutschland. Nur China (60) und Italien (60) haben weltweit noch mehr UNESCO-Welterbestätten zu bieten.

GREECE-HERITAGE-UNESCO-OLYMPUS

Olymp aufgenommen

Auch der Olymp in Griechenland ist ab sofort Teil des UNESCO-Welterbes. Der Nominierung des höchsten Berges, der im antiken Griechenland einst als Heimat der Götter galt, stimmte das Welterbekomitee am Sonntag laut Kathpress zu. Der Olymp misst 2.918 Meter. Laut UNESCO sorgt sein Mikroklima aufgrund von Meeresnähe und steilem Anstieg einerseits für „eine bemerkenswerte Vielfalt an Geländeformen, klimatischen Bedingungen und Vegetation“.

Andererseits spielte er in der griechischen Mythologie eine zentrale Rolle. Er galt als Wohnsitz von zwölf olympischen Göttern mit Zeus als oberstem Gott. Die UNESCO begründet weiter: „Durch die Schriften von Hesiod und Homer entwickelte sich der Olymp zu einem zentralen Bezugspunkt der griechischen Mythologie im gesamten griechischen und römischen Raum und wurde so zu einem dauerhaften Symbol der griechischen Zivilisation.“ Griechenland hat 20 weitere Welterbestätten. Dazu gehören die Akropolis und Delphi.

finlandia house in helsinki

Auch Werk des Star-Architekten Aalto ist Welterbe

Der finnische Architekten und Designers Alvar Aalto hat sowohl Designklassiker geschaffen als auch Finnlands Architektur geprägt. In die Liste aufgenommen ist nun sein Ensemble aus 13 Gebäuden und Gebäudegruppen. Sie seien beispielhaft für die Moderne des 20. Jahrhunderts und eine Reaktion auf umfassende gesellschaftliche Bedürfnisse.

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