Coronavirus situation in China

Symbolfoto

© EPA / ALEX PLAVEVSKI

Chronik Welt
04/27/2020

Chinesische Volksschüler tragen gebastelte "Ein-Meter-Hüte"

Zum Wiedereinstieg soll jungen Schülern in Hangzhou die Wahrung sozialer Distanz vermittelt werden.

Um Kindern bei der Wahrung sozialer Distanz zu helfen, hat sich eine Volksschule im ostchinesischen Hangzhou etwas Besonderes einfallen lassen: Am ersten Unterrichtstag nach einer 99-tägigen Corona-Zwangspause trugen Schüler der Yangzheng-Grundschule selbstgebastelte "Ein-Meter-Hüte" mit langen, flügelähnlichen Abstandshaltern, wie chinesische Medien berichteten.

"Das ist tatsächlich unsere Idee gewesen", zitierte die Nachrichtenplattform "The Paper" Vize-Rektor Hong Feng. Es entspreche einer Regel der Schule: "Trag einen Ein-Meter-Hut (und) halte einen Abstand von einem Meter."

einen Twitter Post Platzhalter.

Wir würden hier gerne einen Twitter Post zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Twitter zu.

Historische Vorbilder

Die kunterbunten Hüte haben die Schüler demnach mit unterschiedlichen Materialien vor der Wiederaufnahme des Unterrichts zu Hause mit ihren Eltern gebastelt. Sie sollen den Kindern dabei helfen, soziale Distanz zu wahren und so das Infektionsrisiko zu minimieren. Die Kopfbedeckungen seien historischen Vorbildern nachempfunden, die Beamte am Kaiserhof der Song-Dynastie (960–1279) trugen.

Die rund neun Millionen Einwohner zählende Metropole Hangzhou ist die Hauptstadt der ostchinesischen Küstenprovinz Zhejiang, die bisher mehr als 1.200 Infektionsfälle vermeldet hat. Die meisten davon gelten als genesen. Nach offiziellen Statistiken gab es in der Provinz einen Toten.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.