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Mehr als 50 verwesende Leichen bei Bestatter gefunden

Die Leichname wurden unsachgemäß und zum Teil ungekühlt aufbewahrt. Teilweise wurde Nagetier- und Madenbefall festgestellt.
Ein gelbes Absperrband mit der Aufschrift „Police Line Do Not Cross“ vor verschwommenen roten und blauen Lichtern.

Zusammenfassung

  • In einem Bestattungsinstitut in Chicago entdeckte die Polizei 57 verwesende Leichen, die teils ungekühlt und unsachgemäß aufbewahrt worden waren.
  • Anrainer hatten wiederholt über unerträglichen Geruch geklagt; bei der Inspektion fanden die Behörden zudem Hinweise auf Nagetier- und Madenbefall.
  • Forensiker untersuchen und identifizieren die Toten, dem Institut wurde die Lizenz entzogen, und gegen den bereits früher auffällig gewordenen Besitzer wird ermittelt.

In einem Bestattungsinstitut in Chicago haben Polizisten US-Medienberichten zufolge die verwesenden Leichname von 57 Menschen entdeckt

Sie seien unsachgemäß und zum Teil ungekühlt aufbewahrt worden, zitieren die Chicago Tribune und andere Medien aus einem Polizeibericht. Anrainer hätten sich in jüngster Zeit wiederholt über den unerträglichen Geruch in der Umgebung beschwert.

Nagetier- und Madenbefall

Während einer Trauerfeier habe sich die Polizei am Donnerstag  mit Hilfe der Feuerwehr gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude verschaffen müssen, da der Besitzer die Tür verriegelt habe. 

Bei einer Inspektion zusammen mit Experten der Gerichtsmedizin seien die Beamten dann auf die Leichen gestoßen. In dem Bericht ist auch von „Nagetier- und Madenbefall“ die Rede. Die genauen Hintergründe werden noch ermittelt.

Forensiker seien nun mit der Untersuchung und der Identifikation der Leichen beschäftigt. Dem Bestattungsinstitut sei die Lizenz entzogen worden. Der Besitzer war den Berichten zufolge schon früher durch ähnliche Vergehen aufgefallen und bestraft worden. Nun hatte er demnach seine Frau als Geschäftsführerin eingetragen.

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