Mordalarm: 65-Jähriger in Berliner Psychiatrie getötet
Die Polizei war im Einsatz, Mordermittlungen wurden aufgenommen (Symbolbild)
In einer psychiatrischen Station des Vivantes Klinikums Berlin-Neukölln ist ein 65-jähriger Patient ums Leben gekommen. Nach Angaben von Polizei und Klinik soll es zuvor zu einer Auseinandersetzung mit einem 26 Jahre alten Mitpatienten gekommen sein. Der 65-Jährige erlitt dabei tödliche Verletzungen durch einen scharfkantigen Gegenstand. Nach Informationen des Klinikums wurde bei dem mutmaßlichen Täter keine Waffe gefunden. Stattdessen soll eine zerbrochene Tasse sichergestellt worden sein, die nun Teil der Ermittlungen ist.
Der 26-Jährige war erst am Vortag mit einer diagnostizierten Psychose in die Klinik aufgenommen worden. Nach Angaben des Krankenhauses werden Patientinnen und Patienten bei der Aufnahme routinemäßig durchsucht, um gefährliche Gegenstände auszuschließen. Trotz des schnellen Einsatzes eines Reanimationsteams konnte das Leben des 65-Jährigen nicht mehr gerettet werden. Das Klinikpersonal werde psychologisch betreut, da der Vorfall viele Beschäftigte schwer belastet habe.
Die Berliner Mordkommission hat die Ermittlungen zu den genauen Umständen der Tat übernommen. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
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