Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

Mexiko: Archäologen fanden über 1.400 Jahre alte Ruinen

Es handelt sich dabei um antike Ruinen mit Spuren der Maya-Kultur sowie bisher unbekannter Herkunft.
Ausgrabungswerkzeuge

Im Osten Mexikos haben Archäologen antike Ruinen mit Spuren der Maya-Kultur sowie bisher unbekannter Herkunft entdeckt. Die im Teilstaat Veracruz entdeckten Ruinen seien ein "sehr bedeutsamen" Fund, erklärte Mexikos Staatspräsidentin Claudia Sheinbaum am Freitag (Ortszeit). Die aus kreisförmigen Steinen und einem Monolith bestehende Stätte datiert laut dem Nationalen Institut für Archäologie und Geschichte auf die Zeit zwischen 200 und 600 nach Christus.

Zu dem Fund gehört eine kreisförmige Plattform aus Kalkstein, die mit fast quadratischen Linien verziert ist. Dabei handle sich um "eine ganz besondere Struktur", die sich von allen anderen in der Region freigelegten Ruinen unterscheidet, sagte ein für die Ausgrabungsstätte zuständiger Archäologe. "Bisher liegen uns keine Hinweise auf eine Verbindung zu anderen Stätten vor."

Bittende Figuren in Zeiten der Dürre

Der knapp zwei Meter hohe Monolith stellt laut den Archäologen zwei Figuren dar, wovon eine Züge der Maya trägt. "Es handelt sich um zwei Figuren, die um etwas bitten; sie halten eine Schale in der Hand und empfangen etwas", erklärte ein Archäologe. Mutmaßlich sei das Bildnis zur Zeit einer großen Dürre entstanden und symbolisiere die Bitte um Regen von einer göttlichen Einheit.

Die Maya-Kultur war über weite Teile Mittelamerikas verbreitet, von Mexiko über Guatemala und Belize bis nach Honduras und El Salvador. Sie reicht bis mindestens ins Jahr 2000 vor Christus zurück und erreichte ihren Höhepunkt zwischen 400 und 450 nach Christus. Ab dem Jahr 900 bis 1200 nach Christus begann der Niedergang.

Kommentare