Der seltene Panda auf einem Streifzug durch die Wälder des Nationalparks.

© APA/AFP/Wolong National Nature Reserve/HANDOUT

Chronik | Welt
05/26/2019

Albino-Panda tappt in China in die Fotofalle

Aufnahmen des Tieres liefern den Beweis für Albinismus unter Riesenpandas.

Es ist ein Schnappschuss mit Seltenheitswert. Bilder einer Fotofalle im Wolong-Nationalpark in der chinesischen Provinz Sichuan zeigen einen  Albino-Panda. Berichten der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge soll das Bild Mitte April entstanden sein. Das Tier ist laut einem Experten ein bis zwei Jahre alt.

Beweis für Albinismus

Der fotografierte schneeweiße Panda mit den roten Augen ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch ein Beweis, dass es unter den wild lebenden Riesenpandas Albinismus gibt. Normal ist das Fell der Tiere nämlich schwarz-weiß. Allgemein sind die Riesenpandas eine bedrohte Tierart und kommen in freier Wildbahn ausschließlich in China vor. 80 Prozent der rund 1.800 Tiere leben in Sichuan, der Rest in den Provinzen Shaanxi und Gansu. International leben außerdem rund 550 Riesenpandas in Zoos.