© APA/AFP/GENT SHKULLAKU

Chronik Welt
11/26/2019

Albanien: Stärkstes Erdbeben seit Jahrzehnten

Das Land wurde vom stärkste Erdbeben seit Jahrzehnten erschüttert. Von mindestens 18 Toten ist bisher die Rede.

Ein Beben von der Stärke 6,3 erschütterte in der Nacht auf Dienstag Albanien – es war das stärkste Beben in dem Land seit Jahrzehnten. Besonders betroffen ist das Küstengebiet Zentralalbaniens und da im Speziellen die Küstenstadt Durres. Aber auch aus der Hauptstadt Tirana wurden Schäden gemeldet. Das Beben selbst sowie Nachbeben waren zudem im benachbarten Kosovo, in Nordmazedonien sowie in Bosnien zu spüren.

Offizielle Stellen bestätigten am Dienstagnachmittag 18 Todesopfer. Mehr als 300 Verletzte wurden in Spitälern behandelt. Ausgegangen wurde aber anhand der Schäden davon, dass die Zahl der Opfer noch steigen werde. Premier Edi Rama besuchte am Dienstag Durres, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Fabiola Laco-Egro von der NGO „Today for the Future“, einer Partnerorganisation der Caritas, beschrieb die Lage gegenüber dem KURIER als panisch. Die Menschen seien seit der Nacht auf der Straße, würden sich nicht in ihre Häuser zurücktrauen. Auch sie geht davon aus, dass es noch weitere Todesopfer geben werde.

Ihr zufolge wurde ein besonders dicht besiedeltes Gebiet getroffen, in dem sich im Laufe der Jahre vor allem Menschen aus anderen Teilen Albaniens angesiedelt hätten. In erster Linie gehe es jetzt darum, Verschüttete zu retten, sagt sie. Danach müsse man sich aber um die Überlebenden kümmern, Schlafplätze und benötigte Hilfsmittel bereitstellen.

Der Kosovo, Griechenland sowie Italien haben Bergeteams nach Albanien entsandt.

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