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Neben menschlichen Knochen: Zwei 2.000 Jahre alte Goldringe gefunden

Archäologen bergen in Thailand 2.000 Jahre alte Goldringe, Skelette und Artefakte an einer antiken Ausgrabungsstätte.
Goldring mit Brahmi-Gravur von der Ausgrabungsstätte Don Yai Thong in der thailändischen Provinz Phetchaburi.

In der Probinz Phetchaburi im Westen Thailands haben Archäologen im Rahmen einer Ausgrabung Anfang Juli zwei Goldringe entdeckt. Experten schätzen das Alter der Fundstücke auf rund 2.000 Jahre. 

Zwei Goldringe neben Skeletten gefunden

Wie die Nachrichtenagentur Associated Press unter Berufung auf eine Erklärung des thailändischen Ministeriums für Bildende Künste berichtet, wurden die Goldringe gemeinsam mit menschlichen Überresten an der archäologischen Stätte Don Yai Thong gefunden. Einer der Ringe trägt eine Inschrift in Brahmi-Schrift, einer alten indischen Schrift. Nach ersten Einschätzungen von Fachleuten bedeuten die Schriftzeichen so viel wie „der von Pushya Beschützte“. 

Pushya gilt in der indischen Astronomie und Astrologie als eines der glückverheißendsten Nakshatras, was einem von 27 Mondstationen oder Mondhäusern entspricht. Dabei handelt es sich um Himmelsabschnitte entlang der scheinbaren Bahn des Mondes. Der zweite Goldring ist schlichter gehalten und trägt keine Inschrift. Laut The Indian Express vermuten Experten der thailändischen Denkmalbehörde, dass er einem wohlhabenden Händler gehört haben könnte und das Schmuckstück ein Hinweis auf die historischen Handelsverbindungen zwischen Indien und Südostasien sein könnte. 

Video zeigt archäologische Funde

In einem Facebook-Video präsentierte die thailändische Kunstabteilung die bislang geborgenen Schätze. Die Ausgrabungen an der archäologischen Stätte Don Yai Thong laufen bereits seit Februar 2026, nachdem Anwohner in einem Reisfeld Bruchstücke antiker Bronzetrommeln entdeckt hatten. 

Bisher haben die Archäologen bereits acht menschliche Skelette, Schmuckstücke aus Bronze und Gold, Keramik sowie zahlreiche andere Artefakte freigelegt. Nach derzeitiger Planung sollen die Grabungen in etwa einem Monat abgeschlossen werden.

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