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Verbindungsstudenten bei Pennälertag in Innsbruck verprügelt

Beim Pennälertag des Mittelschüler-Kartell-Verbands (MKV) in Innsbruck wurden am Samstag zwei Mitglieder einer katholischen Studentenverbindung attackiert.
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Nach KURIER-Informationen passierte der Angriff am späten Nachmittag in der Innsbrucker Innenstadt. Zwei Mitglieder der Wiener Verbindung „Rudolfina Wien“ seien demnach auf dem Weg zu einem Lokal gewesen, als sie zunächst verbal angegangen worden seien. 

Die Angreifer hätten ihnen die traditionelle Kopfbedeckung – den sogenannten „Deckel“ – abgenommen und die jungen Männer anschließend körperlich attackiert. 

Das bestätigt auch die Polizei auf KURIER-Anfrage: "Es ist zu einer Auseinandersetzung gekommen, bei der einer der Opfer eine blutende Nase davongetragen hat. Es wurde eine Anzeige wegen Körperverletzung erstattet", sagte ein Polizeisprecher. 

Mit gebrochener Nase ins Spital

Laut Schilderungen eines Beteiligten hätten die Betroffenen erklärt, Mitglieder einer katholischen Studentenverbindung zu sein. Daraufhin sei ein weiterer Mann hinzugekommen, ehe die Situation eskalierte. Beide Opfer mussten laut den Angaben im Krankenhaus behandelt werden. 

Die mutmaßlichen Täter sollen laut den Schilderungen eines weiteren Verbindungsstudenten während des Angriffs „Antifa“ gerufen haben und anschließend geflüchtet sein. Die Polizei wurde alarmiert und nahm die Daten der Betroffenen auf. Ob die Verdächtigen tatsächlich "Antifa" gerufen haben, konnte die Polizei am Samstagabend vorerst weder bestätigen noch dementieren. "Die Ermittlungen in dem Fall laufen", betonte der Sprecher.

Tausende Mitglieder treffen sich

Der MKV veranstaltet an diesem Wochenende seinen traditionellen Pennälertag in Innsbruck. Dabei treffen sich jährlich mehrere tausend Mitglieder katholischer Mittelschulverbindungen aus ganz Österreich zu Gottesdiensten, Festakten und studentischen Veranstaltungen. 

Vertreter des Verbands sehen in dem Vorfall auch ein Zeichen wachsender gesellschaftlicher Spannungen. Mitglieder katholischer Studentenverbindungen würden häufig mit deutschnationalen Burschenschaften verwechselt und pauschal politisch eingeordnet, hieß es aus dem Umfeld der Organisation.

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