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Transit in Tirol: Mehr als 1,2 Millionen Lkw am Brenner unterwegs

Das gesamte Verkehrsaufkommen legte von 1. Jänner bis 30. Juni um 2,34 Prozent auf mehr als 6,5 Millionen Kfz zu.
Auf einer hohen Brücke staut sich der Verkehr aus Autos und Lkw, während Bauarbeiten stattfinden.

Der Schwerverkehr auf der Brennerautobahn (A13) in Tirol hat im ersten Halbjahr 2026 deutlich zugelegt: Rund 1,26 Millionen Lkw (Kategorie 4) passierten die Hauptmautstelle Schönberg - ein Anstieg um 3,57 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie aus Zahlen des Autobahnbetreibers Asfinag hervorging.

Zudem waren um 97.958 mehr Pkw und Motorräder (Kategorie 1) unterwegs gewesen, insgesamt waren es 5.156.259 Fahrzeuge.

Das Gesamtverkehrsaufkommen im Erhebungszeitraum (1. Jänner bis 30. Juni) stieg um 150.243 Fahrzeuge auf 6.570.975 (erstes Halbjahr 2025: 6420.732) - dies bedeutete ein Plus von 2,34 Prozent.

Im Schwerverkehr konnte lediglich im Mai ein Rückgang verzeichnet werden, nämlich um fünf Prozent. Im Juni legte dieser mit über zehn Prozent am stärksten zu. Dies sei vor allem auf die Feiertage zurückzuführen gewesen, die in diesem Jahr anders lagen als 2025, so die Asfinag.

Die aktuellen Zahlen der Asfinag führten indes auch zu einer politischen Reaktion. Die oppositionellen Grünen nahmen vor allem die schwarz-rote Landesregierung ins Visier und warfen ihr Untätigkeit vor.

„Tirol wird überrollt“

„Ich frage mich, wie alle Tirolerinnen und Tiroler, wann die Landesregierung endlich aufhört zuzuschauen, wie Tirol überrollt wird“, meinte Landessprecher und Klubobmann Gebi Mair. Der „Anti-Transit-Kurs“ sei unter Schwarz-Rot teils sogar gelockert worden, verwies Mair auf die Blockabfertigungstage an der Grenze in Kufstein, die immer weniger würden.

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