Mann soll in Tirol Lebensgefährtin betäubt und vergewaltigt haben
Der Kärtner Polizei ging ein 74-jähriger Drogendealer ins Netz (Symbolbild).
Ein 44-Jähriger soll in Tirol seine Lebensgefährtin und möglicherweise auch eine Ex-Partnerin mehrmals betäubt und vergewaltigt haben, das berichtete das Ö1-Journal am Samstag. Der Mann stehe „im dringenden Verdacht, einer nahestehenden Person wiederholt betäubende Substanzen verabreicht, in diesem Zustand diese Person vergewaltigt zu haben“, sagt der Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck, Joachim Wüstner, dem ORF.
Heinz Holub-Friedreich, Sprecher des Bundeskriminalamtes, bestätigte im ORF-Gespräch ebenfalls einen Fall, wonach sich „ein Mann in Innsbruck wegen des Verdachts der Betäubung und Vergewaltigung der Lebensgefährtin sowie weiterer Personen“ in Untersuchungshaft befinde. Neben der Lebensgefährtin könnte demnach auch eine Ex-Partnerin des Mannes betroffen sein.
Der Fall erinnert an jenen von Gisèle Pelicot in Frankreich, der weltweit für Entsetzen und Aufsehen sorgte. In Österreich wurde im Vorjahr ein 43-Jähriger mittlerweile rechtskräftig zu sieben Jahren Haft verurteilt, weil er im Jahr 2014 im Bezirk Bruck an der Leitha heimlich seine Partnerin mit Schlafmitteln betäubt und vergewaltigt hatte.
In Österreich finden Frauen, die Gewalt erleben, unter anderem Hilfe und Informationen bei folgenden Adressen:
- Frauen-Helpline: online unter frauenhelpline.at und telefonisch unter 0800-222-555
- Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF): online unter aoef.at
- Frauenhaus-Notruf: unter 057722
- Österreichischen Gewaltschutzzentren: 0800/700-217
- Polizei-Notruf: 133
Hilfsangebote für Personen mit Suizidgedanken und deren Angehörige bietet das Suizidpräventionsportal des Gesundheitsministeriums. Auf der Webseite finden sich Kontaktdaten von Hilfseinrichtungen in Österreich.
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