Nach Waldbrand am Wilden Kaiser: Einsatzkräfte kämpfen gegen Glutnestern
Die Löscharbeiten gegen den am Dienstag ausgebrochenen Waldbrand im Gaisbachtal im Gemeindegebiet von Kufstein in Tirol sind am Mittwoch fortgesetzt worden. „Brand aus“ konnte am Nachmittag zwar noch nicht gegeben werden, aber bis zu 100 Glutnester wurden gelöscht und das Feuer somit eingedämmt, sagte Alexander Schulz von der Feuerwehr Scheffau zur APA. 8.000 Quadratmeter waren betroffen gewesen.
Nachdem die Löscharbeiten in unwegsamem Gelände abgeschlossen waren, wurde mit dem „kontrollierten Rückbau“ begonnen. Danach werde es noch einen Drohnenflug geben, hieß es seitens der Feuerwehr. „Brand aus“ könne aber wohl erst am Abend gegeben werden. Wegen der Hitze sei die Situation schwer abzuschätzen.
Brandursache weiterhin unklar
Der Brand war Dienstagnachmittag ausgebrochen, zuerst war von 1.000 Quadratmetern Fläche die Rede gewesen. Rund 150 Einsatzkräfte aus Feuerwehren, Bergrettung, Behörden sowie mehrere Helikopter standen am Dienstag im Einsatz, der bis zum Einbruch der Dunkelheit andauerte. Dann wurde über Nacht Brandwache gehalten und die Arbeiten schließlich gegen 6.00 Uhr fortgesetzt. Mittwochvormittag bekämpften noch rund 80 Kräfte die Glutnester, die mehrere Zentimeter tief in den Boden reichten.
Verletzt wurde durch das Feuer niemand. Auch Siedlungsgebiet war nicht betroffen. Die Brandursache blieb vorerst weiter unklar und war Gegenstand von Ermittlungen.
Kommentare