Brennerautobahn: Lkw-Fahrer bei Unfall schwer verletzt

Die Brennerautobahn war etwa eineinhalb Stunden gesperrt, weil ein 46-jähriger Pole bei einer Auffahrkollision eingeklemmt war.
Ein gelber Rettungshubschrauber des ÖAMTC fliegt vor blauem Himmel.

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Brennerautobahn A13 wurde am Mittwochmorgen ein 46-jähriger Fahrer schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 8.15 Uhr unmittelbar vor der Hauptmautstelle Schönberg im Stubaital, als drei Lkw-Gespanne in einen Auffahrunfall verwickelt wurden.

Der Schwerverletzte musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden und wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik Innsbruck geflogen, wie die APA berichtet. Nach Angaben der Polizei Tirol fuhr zunächst ein 73-jähriger niederländischer Lkw-Fahrer mit seinem Gespann in Richtung Norden auf einen Stau vor der Mautstelle zu. Er aktivierte die Warnblinkanlage und ließ sein Fahrzeug ausrollen. 

Mehrere Fahrzeuge gegen Lkw geschoben

Der hinter ihm fahrende 54-jährige rumänische Lkw-Lenker reagierte ebenso mit Warnblinker und Bremsmanöver. Der 46-jährige Pole soll aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Klein-Lkw auf das vor ihm abbremsende Fahrzeug aufgefahren sein. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das mittlere Fahrzeug noch gegen den vordersten Lkw geschoben. Die beiden anderen Fahrzeuglenker blieben unverletzt.

Die Feuerwehr Schönberg im Stubaital musste den eingeklemmten Fahrer aus dem Wrack bergen. Nach der Erstversorgung durch mehrere Notärzte wurde er mit schweren Verletzungen per Rettungshubschrauber in die Klinik Innsbruck transportiert. 

Brennerautobahn etwa eineinhalb Stunden gesperrt

Für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten war die Brennerautobahn in Fahrtrichtung Norden etwa eineinhalb Stunden komplett gesperrt. In Richtung Süden konnte der Verkehr einspurig passieren. Warum der Fahrer des dritten Fahrzeugs nicht rechtzeitig abbremsen konnte, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Neben mehreren Polizeistreifen waren auch die Feuerwehren aus Schönberg, Matrei und Patsch sowie zahlreiche Rettungskräfte und die Asfinag im Einsatz.

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