Bezirk Reutte: Bus von Lawine erfasst, zwölf Personen unverletzt

Bus mit zwölf Insassen wurde am Freitagfrüh in Bach im Tiroler Bezirk Reutte von einer Lawine erfasst. Verletzt wurde niemand.
Ein rot-weißes Verbotsschild und ein Lawinengefahr-Schild sind an einer schneebedeckten Barriere befestigt.

Zusammenfassung

  • Bus mit zwölf Insassen in Tirol von Lawine erfasst, niemand verletzt.
  • Große Lawinengefahr in Tirol, Warnstufe 4 in höheren Lagen, lokale Umleitung eingerichtet.
  • Land und Lawinenwarndienst warnen Wintersportler vor Touren im freien Gelände.

Großes Glück haben Freitagfrüh zwölf Insassen eines Busses in Bach im Tiroler Bezirk Reutte gehabt. Gegen 5 Uhr ging eine Lawine auf die Lechtalstraße (B198) nieder, erfasste den Bus und schob ihn von der Straße ab. Verletzt wurde niemand.

Es soll sich laut Medienberichten um einen Firmenbus mit Mitarbeitern gehandelt haben.

Im Einsatz standen die Bergrettung Elbigenalp - sie sondierte den Lawinenkegel - sowie Polizei und Straßenmeisterei. Eine lokale Umleitung wurde eingerichtet.

Lawinengefahr bleibt hoch

In großen Teilen des Bundeslandes herrschte vor allem in höhere Lagen weiter Lawinengefahrenstufe 4, also große Gefahr. Mit Neuschnee und starkem Westwind entstanden Triebschneeansammlungen, die an allen Expositionen oberhalb der Waldgrenze sehr störanfällig waren. Schneebretter könnten teilweise in tiefe Schichten durchreißen und groß werden, wurde gewarnt.

Warnung vor Touren

Land und Lawinenwarndienst appellierten zudem eindringlich an Wintersportler, von Touren und Fahrten im freien Skiraum abzusehen. In den vergangenen Tagen waren zwei Lawinentote zu beklagen und zahlreiche Einsätze zu verzeichnen gewesen.

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