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Innsbrucker Massagestudios als illegale Bordelle aufgeflogen

Ermittlungen gegen fünf Personen wegen Zuhälterei. Zwölf Frauen sollen illegal als Prostituierte gearbeitet haben.
Zwei silberne Polizeiautos mit blau-rotem Streifen und dem Wort „Polizei“ stehen nebeneinander auf einer Straße.

Zwei Massagestudios in Innsbruck sind mutmaßlich als illegale Bordelle geführt worden. Zwei Frauen aus Bulgarien im Alter von 42 und 48 Jahren standen in Verdacht, ein Studio betrieben, Frauen aus dem Ausland nach Tirol gebracht und ihnen Geld aus ihren Einnahmen aus der Prostitution abgenommen zu haben. 

Dabei sollen sie Hilfe von einem 80-jährigen Österreicher und einem 65-jährigen Spanier gehabt haben. Eine 75-jährige Österreicherin soll das zweite Studio betrieben haben.

Auch die Seniorin habe den Frauen einen "erheblichen Teil" ihres Lohnes abgeknöpft, berichtete die Landespolizeidirektion am Dienstag. Die Polizei führte mehrere Hausdurchsuchungen durch. Daraufhin wurden zwölf Frauen im Alter zwischen 25 und 55 als illegale Sexarbeiterinnen ausgeforscht. 

Die aus Afrika, Südamerika und Europa stammenden Frauen wurden wegen der Ausübung der illegalen Prostitution angezeigt und teilweise als Opfer von Zuhälterei einvernommen. Die mutmaßlichen Zuhälterinnen sowie deren Helfer wurden auf freiem Fuß angezeigt. 

Ein Massagestudio wurde bereits behördlich geschlossen, hieß es.

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