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Offenbar 50 Kilogramm Cannabis verkauft: Salzburger in Haft

Polizeidiensthund erschnüffelte Suchtgift. 30-Jähriger soll rund 50.000 Euro erwirtschaftet haben - und besaß auch illegale Waffen sowie Nazi-Devotionalien.
Ein Polizist in Uniform geht an einem silbernen Polizeiauto mit blauen und roten Streifen vorbei.

Ein 30-jähriger Salzburger soll durch den Verkauf von rund 50 Kilogramm selbst produziertem Cannabis rund 50.000 Euro erwirtschaftet haben. Laut Polizei wurden in der Wohnung des Flachgauers und seiner 29-jährigen Lebensgefährtin im Dezember 2025 bei einer Hausdurchsuchung 13 Kilo Cannabiskraut sowie Cannabisharz und Cannabisöl sichergestellt. 

In einer angrenzenden Scheune befanden sich sieben Aufzuchtzelte, das Suchtmittel hatte ein Polizeidiensthund erschnüffelt.

Der Flachgauer wurde festgenommen. Er befindet sich derzeit in der Justizanstalt Salzburg in Haft.

Im Zuge der Ermittlungen wurden rund 20 Subdealer und Suchtmittelabnehmer ausgeforscht. Das Cannabis soll der 30-Jährige in den vergangenen beiden Jahren erzeugt haben. Mit dem aus dem Drogenhandel erwirtschafteten Geld habe er seinen Lebensunterhalt und den seiner Lebensgefährtin finanziert, informierte am Dienstag die Landespolizeidirektion Salzburg.

Verbotene Waffen und Nazi-Andenken

Die Frau habe ihren Partner mit dem Kauf von Cannabissamen und Aufzuchtequipment unterstützt und das durch den Suchtgifthandel erwirtschaftete Bargeld angenommen. Die beiden sollen zudem verbotene Waffen und NS-Devotionalien besessen haben. Sichergestellt wurden auch mehrere Handys und Bargeld im hohen, vierstelligen Bereich. Die Salzburgerin befindet sich nicht in Haft. Sie muss aber mit einem Strafverfahren rechnen.

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