Halbzeit in der Stadionfrage: Stadt Graz und Fußballklubs sind sich einig

Mehrere Fußbälle liegen am Spielfeldrand eines leeren Fußballstadions bei Tageslicht.
Einigung beim "Stadiongipfel" am Donnerstag. Kommende Woche gemeinsamer Termin bei der FPÖ-ÖVP-Landesregierung.

Zusammenfassung

  • Stadt Graz, SK Sturm und GAK haben sich beim Stadionausbau auf das städtische Konzept geeinigt.
  • Das Stadion in Liebenau soll auf 20.000 Sitzplätze erweitert und Champions-League-tauglich gemacht werden, Entscheidung des Landes Steiermark steht noch aus.
  • Sturm und GAK werden Pächter mit Vermarktungs-, Schank- und Namensrechten, Kosten für Ausbau liegen bei 60 bis 70 Millionen Euro.

Die Stadt Graz sowie die Fußballklubs SK Sturm und GAK stehen in der Frage um den Stadionausbau offenbar vor dem Schlusspfiff: Bei einem "Stadiongipfel" mit Politikerinnen und Politikern sowie Vertretern der Vereine gab es eine Einigung.

Konzept der Stadt soll umgesetzt werden

"Das von der Stadt Graz vorgestellte Konzept soll gemeinsam weiterverfolgt werden", teilte die Koalition aus KPÖ, Grünen und SPÖ Donnerstagmittag mit. Es sieht unter anderem einen Ausbau des Stadions in Liebenau - derzeit nach dem Sponsor Merkur Arena benannt - auf 20.000 Sitzplätze vor. Künftig soll die Sportstätte auch tauglich sein, um Spiele in der Champions League dort bestreiten zu können.

Noch nicht fix mit an Bord ist das Land Steiermark, mit der FPÖ-ÖVP-Landesregierung ist ein Termin kommende Woche fixiert.

Ohne Geld vom Land geht es nicht

"Dabei wird deutlich gemacht, dass die Umsetzung dieser Perspektive nur möglich ist, wenn sich auch das Land Steiermark an dem Projekt beteiligt und den eingeschlagenen Weg mitträgt", teilte die Stadt Graz mit.

Sollte das Okay vom Land kommen, geht es im Grazer Gemeinderat weiter:

  • Im Februar ist der Grundsatzbeschluss geplant.
  • Im Mai soll ein konkreter Planungsbeschluss folgen.

60 bis 70 Millionen Euro sind laut Konzept für den Aus- und Umbau am Standort nötig. Das Gebäude und auch der Grund bleiben im Eigentum der Stadt, doch Sturm und GAK werden weitgehende Befugnisse eingeräumt: Sie werden Pächter und erhalten Vermarktungsrechte, Schankrechte und Namensrechte.

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