Chemieunfall im Stadtgebiet von Leoben endete glimpflich
Feuerwehrleute in Schutzanzügen konnten einen Teil der Flüssigkeit auffangen.
In Leoben ist es am Dienstagmittag zu einem Chemieunfall gekommen, der einen Großeinsatz der Feuerwehren auslöste. Eine ätzende Chemikalie war ausgetreten, weshalb ein Straßenzug gesperrt werden musste und eine nahe Schule in Alarmbereitschaft versetzt wurde. Eine konkrete Gefahr bestand laut Feuerwehr jedoch nie.
Zum Unfall kam es kurz vor 12 Uhr in der Nähe der Abwasser-Pumpstation in der Gösser Straße. Ein Behälter mit einer ätzenden, anorganischen Chemikalie war beim Abladen von einem Lkw umgekippt und wurde dabei beschädigt. Die Chemikalie floss aus.
Die alarmierten Freiwilligen Feuerwehren Leoben-Göss, Leoben-Stadt und die BTF Voest Alpine Stahl Donawitz mit dem Atemschutzfahrzeug rückten unverzüglich zur Einsatzstelle aus. Aus Sicherheitsgründen wurde die Gösser Straße von der Polizei in beiden Fahrtrichtungen für den Verkehr gesperrt. Neben der Feuerwehr wurden auch das Leobener Umweltamt sowie der Umwelteinsatzdienst des Landes alarmiert. Neben der Schule wurde auch ein naher Kindergarten von der Lage informiert. Gefahr bestand für die Kinder aber nicht.
Baggerung
Die Einsatzkräfte konnten einen Teil der Flüssigkeit auffangen, etwa 500 Liter der Chemikalie wurden gebunden, ein Teil versickerten aber teilweise im Erdreich. die Erde musste in der Folge ausgebaggert und einer speziellen Entsorgung zugeführt werden.
Gegen den Abend hin konnte Entwarnung gegeben werden.
Kommentare