Der Wolf ist europaweit streng geschützt.

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Chronik Österreich
09/27/2018

Wolfsrisse in Kärnten: 150 Verdachtsfälle, keine DNA-Bestätigung

Ein gerissenes Pony im Bezirk Wolfsberg wurde "auch ohne Genanalyse, allein durch das Rissbild" einem Wolf zugeordnet.

In Kärnten sind im Jahr 2018 bisher insgesamt 150 mutmaßliche Wolfsrisse den Behörden gemeldet worden - nach DNA-Proben wurde aber bei allen Fällen ein Wolfsriss ausgeschlossen. Lediglich ein gerissenes Pony im Bezirk Wolfsberg wurde "auch ohne Genanalyse, allein durch das Rissbild" einem Wolf zugeordnet. Das gab das Land Kärnten am Donnerstag in einer Aussendung bekannt.

Vertreter der zuständigen Fachabteilung des Landes, der Jägerschaft, der Landwirtschaftskammer, des Almwirtschaftsvereines, Wildbiologen und Sachverständige hatten sich am Donnerstag zu einem Runden Tisch getroffen. Wie viele Wölfe in Kärnten unterwegs seien, könne derzeit "nur vermutet, nicht eindeutig bestätigt" werden, so die Teilnehmer, sicher sei jedoch, dass es derzeit kein Wolfsrudel gibt. Ergebnis: Man habe die Situation derzeit unter Kontrolle, müsse die Entwicklung aber "sehr genau weiter beobachten". Dazu will man die Erstellung einer österreichweiten oder europäischen Studie über die Wolfsbestände vorschlagen.

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