APA14243186-2 - 21082013 - GRAZ - ÖSTERREICH: ZU APA 0390 CI - Ein Feuerwehrmann bei Löscharbeiten am Mittwoch, 21. August 2013, nachdem es in einem Labor am Institut der Anorganischen Chemie an der Technischen Universität Graz zum Brand einer Gasfalsche gekommen war. Die mit Phosphor-Wasserstoff gefüllte Gasflasche dürfte sich vermutlich wegen einer defekten Dichtung selbst entzündet haben. Rund 100 Lehrende und Studierende mussten die TU räumen. +++ WIR WEISEN AUSDRÜCKLICH DARAUF HIN, DASS EINE VERWENDUNG DES BILDES AUS MEDIEN- UND/ODER URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN AUSSCHLIESSLICH IM ZUSAMMENHANG MIT DEM ANGEFÜHRTEN ZWECK ERFOLGEN DARF - VOLLSTÄNDIGE COPYRIGHTNENNUNG VERPFLICHTEND +++ APA-FOTO: BF GRAZ

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Steiermark
08/21/2013

Wieder Brand in Labor der TU Graz

Gasflasche fing Feuer - 100 Leute mussten Uni während Einsatz räumen.

Erneut ist es in einem Institut der Technischen Universität Graz zu einem Brand gekommen, der die Evakuierung des Gebäudes erforderte: In einem Labor fing am Mittwoch vermutlich wegen einer defekten Dichtung eine mit Phosphor-Wasserstoff gefüllte Gasflasche Feuer. Die Einsatzkräfte entschärften die Situation, während rund 100 Lehrende und Studierende die TU räumen mussten. Erst am Samstag war die Berufsfeuerwehr Graz vor Ort im Einsatz gewesen.

Die Einsatzkräfte wurden gegen 11.15 Uhr in die Stremayrgasse im Bezirk Jakomini gerufen, da es in einem Labor am Institut der Anorganischen Chemie im Erdgeschoß zum Brand der Gasfalsche gekommen war. Der Inhalt der Flasche, sogenanntes Monophosphan, dürfte sich durch Kontakt mit der Luft selbst entzündet haben. Die Feuerwehrleute trugen das brennende Behältnis ins Freie. Dort wurde das ausströmende Gas unter dem Schutz von Sprüh-Wasserwänden kontrolliert abgebrannt. Umliegende Gebäude seien nicht gefährdet gewesen.

Die Berufsfeuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 21 Helfern im Einsatz. Einsatzleiter Karl Graßberger meinte: "Durch die rasche Entfernung der Gasflasche aus dem Gebäude konnte erheblicher Sach-und Personenschaden verhindert werden."

Erst am Samstag war im Christian Doppler-Labor der TU ein Brand ausgebrochen. Vier Studenten mussten per Drehleiter aus dem zweiten Stock gerettet werden. Ihnen war wegen der starken Rauchentwicklung der Weg durch das Stiegenhaus ins Freie versperrt gewesen. Drei der vier Studierenden erlitten leichte Rauchgasvergiftungen.

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