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Hintergrund
12/09/2019

Warum Stromversorger auf die „Smarten Meter“ setzen

Digitale Technik soll dazu beitragen, dass der Austausch von Strom effizienter funktioniert.

von Irmgard Kischko

Die gesamte Stromwelt ist in massivem Umbruch: Nicht nur die großen Energieunternehmen mit ihren Kraftwerken liefern Strom, sondern auch viele private Haushalte produzieren Strom mit Fotovoltaik selbst. Die Überschüsse liefern sie ins Netz. Damit dieser verstärkte Austausch von Strom effizienter funktioniert, werden digital gesteuerte Smart Meter gebraucht. Sie liefern Daten an die Stromnetzbetreiber, und auch Konsumenten können, wenn sie wollen, ihren Stromverbrauch oder die eigenen Produktion detailliert via App am Handy verfolgen.

Dieser Umbruch passiert in ganz Europa. Die EU schreibt daher die Umstellung auf Smart Meter vor: 95 Prozent bis Ende 2022, 80 Prozent bis Ende nächsten Jahres. Ausgetauscht werden alle Stromzähler.

Die Kunden können wählen: Meldung des Verbrauchs an den Netzbetreiber einmal pro Jahr bzw. Ablesung und Übermittlung im Viertelstundentakt; hierfür haben sich bereits fünf Prozent der Kunden entschieden. 1,7 Prozent optierten für die jährliche Variante. Wird keine Wahl getroffen, werden die Verbrauchsdaten einmal pro Tag übertragen. Wer sich weigert, den alten Zähler austauschen zu lassen, hat spätestens mit Auslaufen der Eichung des alten Zählers ein Problem, da kein mechanischer Zähler nachgeliefert werden kann.

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