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Chronik Österreich
02/18/2021

Warmes Wetter bringt Frühlingsgefühle

Die Temperaturen wandern mit viel Sonne in den Plusbereich, nur in den Niederungen kann sich länger Nebel halten.

Es wird sehr mild in den nächsten Tagen in Österreich. Die Februar-Rekorde der Temperaturen im Plusbereich seien aber in allen Bundesländern "nicht in Gefahr", prognostizierte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Der Großteil des Landes kann sich auf sonniges Wetter und fast schon Frühlingswerte einstellen, nur über den Niederungen bleibt es teilweise länger nebelig und somit kälter.

Die höchsten Februar-Temperaturen bisher wurden von der ZAMG für den 28. Februar 2019 ermittelt. Damals wurden in Güssing im Burgenland und im steirischen Deutschlandsberg 24,2 Grad ermittelt. Platz drei nimmt Pottschach in Niederösterreich mit 23,2 Grad am 22. Februar 2016 ein, den vierten Platz mit exakt dem gleichen Wert Altenmarkt a.d. Triesting, ebenfalls Niederösterreich, am 25. Februar 1990. Schon recht weit in der Zeitreihe zurück muss man für den Wiener Februar-Spitzenwert: 20,6 Grad wurden am 23. Februar 1903 auf der Hohe Warte ermittelt. Auch im vergangenen Jahr wurden übrigens im Februar über 20 Grad registriert, und zwar beim Messpunkt Innsbruck-Universität (20,7 Grad am 24. Februar 2020).

Am Freitag bringt eine schwache Störungszone von Salzburg bis ins östliche Niederösterreich und dem Nordburgenland einige Wolken und mitunter kann es vorübergehend leicht regnen. Im Westen und besonders im Süden setzt sich aber generell freundliches und teils auch sonniges Wetter durch. Der Wind weht generell schwach aus Südost bis West, im Wienerwald muss am Vormittag auch mit lebhaftem Westwind gerechnet werden, der am Nachmittag nachlässt. Die Frühtemperaturen liegen bei minus drei bis plus vier Grad, die Tageshöchsttemperaturen je nach Sonne bei fünf bis 15 Grad.

Trockenes Wetter am Wochenende

Mit hohem Luftdruck setzt sich am Samstag verbreitet trockenes und sonniges Wetter durch. Im Bodensee- und Donauraum und im östlichen Flachland muss aber zunächst mit Nebel oder Hochnebel gerechnet werden, der sich tagsüber zurückzieht, und dann kommt überall zumindest zeitweise die Sonne durch. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost. Frühtemperaturen minus vier bis plus drei Grad, Tageshöchsttemperaturen bei Hochnebel sechs bis zehn, bei Sonne im Westen bis zu 16 Grad.

Am Sonntag liegt Österreich im Zentrum eines Hochdruckgebietes. Damit scheint in weiten Teilen des Landes die Sonne, oft sogar vom strahlend blauen Himmel. Anders zeigt sich das Wetter hingegen im östlichen Flachland sowie entlang der Donau, hier liegen häufig Nebel und Hochnebelfelder, die sich zum Teil zögerlich auflösen. Mehr Chancen auf Sonne gibt es generell am Nachmittag. Es weht schwacher bis mäßiger Wind aus südlichen Richtungen, im Westen ist es föhnig. Die Frühtemperaturen werden minus vier bis plus vier Grad betragen, die Tageshöchsttemperaturen je nach Sonnenschein, Föhn oder Nebel sechs bis 18 Grad, mit den höchsten Werten im Westen des Landes.

Anfang der Woche ebenfalls mild

Hoher Luftdruck über Österreich bleibt am Montag wetterbestimmend. Damit geht es in weiten Teilen des Landes erneut sonnig durch den Tag mit nur hohen Wolkenfeldern. Über den Niederungen im Norden und Osten dominieren weiterhin Nebel und Hochnebel. Im Tagesverlauf setzt sich aber auch hier immer öfter die Sonne durch, länger trüb bleiben kann es vorerst im Wald- und Weinviertel sowie im Wiener Raum. Der Wind weht meist nur schwach aus südlichen Richtungen. Frühtemperaturen meist minus drei bis plus vier Grad, Tageshöchsttemperaturen je nach Nebel und Sonne sechs bis 18 Grad.

Am Dienstag ändert sich nur wenig. Der Sonnenschein überwiegt in weiten Teilen des Landes, oft zeigt sich der Himmel sogar wolkenlos. In den Niederungen kann sich aber zunächst wieder etwas Hochnebel halten, der sich allerdings schneller auflösen sollte als zuletzt. Der Wind weht generell nur schwach. Frühtemperaturen minus drei bis plus vier Grad, tagsüber weiterhin sehr mild mit zehn bis 18 Grad.

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