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Chronik Österreich
11/24/2021

Vorarlberg: Heizstrahler dürfte tödlichen Brand ausgelöst haben

Ein eineinhalbjähriges Kind konnte bei dem Löscheinsatz nur noch tot geborgen werden.

Ein in Betrieb stehender Heizstrahler dürfte den Brand in einem Mehrparteienhauses in Mäder (Bezirk Feldkirch) am Dienstag verursacht haben, bei dem ein eineinhalbjähriges Kind den Tod fand. Das hat das Vorarlberger Landeskriminalamt am Mittwoch bekannt gegeben. Der Heizstrahler stand im Kinderzimmer, weitere Abklärungen seien noch im Gang. Als Todesursache beim Kind wurde Rauchgas-Inhalation festgestellt.

Die 29-jährige Frau und der 33-jährige Mann, die bei dem Feuer schwere Brandverletzungen erlitten, mussten in Spezialkliniken eingeliefert werden. Dort wurden sie intensivmedizinisch behandelt.

Der Brand war gegen 10.30 Uhr ausgebrochen, das Kind konnte im Zuge der Löscharbeiten nur noch tot geborgen werden. Mehrere weitere Personen - Bewohner und Ersthelfer - zogen sich starke Rauchgasvergiftungen zu und mussten ebenfalls in Krankenhäusern versorgt werden.

Kinderzimmer stand in Vollbrand

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Kinderzimmer bereits in Vollbrand, Flammen schlugen aus dem Fenster. Man habe sofort mit vier Atemschutztrupps nach Bewohnern gesucht, sagte Feuerwehr-Einsatzleiter Alexander Hämmerle. Zwei Kinder mussten vom Balkon gerettet werden. Es standen Feuerwehren aus drei Gemeinden mit 90 Personen im Einsatz.

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