Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

Unwetterschäden: Massive Verspätungen auf der Westbahnstrecke

Blitz hat bei Unwetter in eine Signalanlage eingeschlagen und den Zugverkehr zum Erliegen gebracht.
Bahnsteig in Linz mit Anzeigen und wartenden Fahrgästen.

Am Mittwoch Abend ist ein schweres Unwetter über Oberösterreich hinweggezogen. Für weite Teile des Bundeslandes gab es eine  Unwetterwarnung.

Und dieses Unwetter hatte massive Auswirkungen auf den Zugverkehr auf der Westbahnstrecke. Denn ein Blitzeinsschlag hat den Zugverkehr zwischen Salzburg und Linz zum Erliegen gebracht. 

Ein Blitz hat laut einer Zugbegleiterin eine Signalanlage außer Gefecht gesetzt. Das bestätigte ein ÖBB Sprecher am Mittwoch Abend auf KURIER-Anfrage. 

Zug fährt am Bahnsteig in Linz ein.

Der Zug, der laut Fahrplan um 20.17 Uhr fahren sollte, ist um 21.33 Uhr in Linz eingefahren.

Wegen einer Stellwerkstörung, ausgelöst durch eben diesen Blitz, war zwischen Lambach und Breitenschützing (auf der Westbahn zwischen Attnang-Puchheim und Wels) kein Zugverkehr möglich: "Die Züge haben die Dauer der Sperre abgewartet."

Deshalb mussten etwa in Linz am Mittwoch Abend Hunderte Fahrgäste am Bahnhof auf ihre Züge Richtung Wien zum Teil über eine Stunde warten. 

Keine Entwarnung in der Nacht

Laut der Unwetterwarnzentrale ist auch im weiteren Verlauf der Nacht mit Unwettern zu rechnen. "In der Nacht auf Donnerstag nimmt die Schauer- und Gewitterneigung vor allem entlang der Nordalpen nur sehr langsam ab", heißt es auf der UWZ-Seite. 

Vom Tiroler Unterland bis zum Mühlviertel und dem Mariazellerland sind sogar bis zum Morgen noch ein paar gewittrige Schauer einzuplanen. Am Alpen-Ostrand weht zudem weiterhin lebhafter Nordwestwind.

Unwetter auch am Donnerstag möglich

Am Donnerstag halten sich vom Tiroler Unterland bis in die Obersteiermark einige Wolken und bereits am Morgen gehen lokale Schauer nieder. Im Tagesverlauf entstehen auch im Norden und Osten einige Quellwolken und in weiterer Folge lokale gewittrige Schauer. Ganz im Westen sowie von Osttirol bis ins Südburgenland scheint dagegen häufig die Sonne. Der Wind weht im Osten lebhaft aus Nordwest.

Kommentare