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Chronik Österreich
02/04/2021

Traffic Manager der Asfinag verzeichnen Einsatzrückgang

Die Traffic Manager sorgten auch 2020 für flüssigen Verkehr. Während Corona jedoch weniger.

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Über eine Million Kilometer legten die beiden Traffic Manager Teams im Großraum Wien und Linz im Corona-Jahr 2020 zurück. Bei knapp 15.000 Einsätzen unterstützten die insgesamt 32 Frauen und Männer der Asfinag-Spezialtruppe bei Pannen oder Unfällen, checkten Baustellenbereiche und absolvierten Kontrollfahrten auf den Autobahnen und Schnellstraßen. Im Vergleich zu 2019 sind das etwa zehn Prozent weniger.

Der Lockdown brachte Rückgang von Einsätzen

Nach wie vor ganz oben auf der Liste: die Unterstützung für Autofahrerinnen und Autofahrer bei Pannen. „Unser oberstes Ziel ist es, mit unseren Traffic Managern als erste Unterstützung so rasch wie möglich bei den Menschen zu sein“, sagt Walter Riepler, Leiter des Asfinag Service- und Kontrollmanagements. „Natürlich haben wir den Verkehrsrückgang auch bei den Einsätzen gespürt, vor allem im Raum Linz. Nichts desto trotz waren und sind wir auch in den Lockdown-Phasen überall dort, wo unsere Kundinnen und Kunden uns brauchen.“

Corona verändert auch die Arbeitswelt der Asfinag-Einsatztruppen. Strikte Hygieneregeln innerhalb der fix eingeteilten Teams und absolute Masken-Pflicht sind selbstverständlich, der regelmäßige direkte Kontakt mit den Verkehrsteilnehmenden in meist hektischer und lauter Umgebung ist eine besondere Herausforderung wie Walter Riepler weiß: „Die Verkehrsteilnehmenden sind nach unseren Erfahrungen trotz der Ausnahmesituation bei einer Panne auf der Autobahn sehr diszipliniert und tragen Mund-Nasen-Schutz. Dafür bedanken wir uns, weil damit schützen sie unsere Mannschaften und helfen, den Dienst im Sinne der Verkehrssicherheit auch in dieser schwierigen Zeit aufrecht zu erhalten.“

Bereits seit 2013 gibt es die Traffic Manager im Bereich Wien und Niederösterreich. 2018 wurde das Konzept auch auf den Raum Linz ausgeweitet, und noch heuer im Sommer startet ein weiteres Team im Großraum Salzburg.

Traffic Manager stehen auch in Corona-Zeiten für Sicherheit und Verfügbarkeit

Während im Raum Linz aufgrund des Verkehrsrückganges auch die Unfall- und Pannen-Einsätze um mehr als 500 zurückgegangen sind, verzeichnet das Team in Wien/Umgebung vor allem auf den innerstädtischen Autobahnverbindungen mit einem Minus von 13 Prozent kaum weniger derartige Einsätze. Zusätzlich hat das Ost-Team der Traffic Manager 2020 verstärkt zu den normalen Einsätzen auf der A 4 Ostautobahn, die Einsatzorganisationen beim Grenzmanagement unterstützt. Hier in erster Linie bei der Stauabsicherung und Verkehrslenkung. Das Linzer-Team übernahm mit der Abwicklung des Sperr- und Verkehrsmanagements im Zuge der Sanierung der Tunnel Niedernhart / Bindermichl auf der A 7 Mühlkreisautobahn zusätzliche Aufgaben.

Seit die Asfinag Traffic Manager im Einsatz stehen, ist es gelungen, die Behinderungen bei Pannen im Schnitt um ganze 25 Prozent zu senken. Das entspricht jeweils einer 15 Minuten kürzeren Verkehrsbehinderung. Die Zahl an Totalsperren von Streckenabschnitten konnte ebenso gesenkt werden (um 22 Prozent).

Die Teams der Traffic Manager stehen an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr im Einsatz. Weil sie entweder im Verkehr mitfahren oder an neuralgischen Punkten direkt am Netz stationiert sind, sind sie innerhalb kürzester Zeit an jedem Ereignispunkt innerhalb des Einsatzgebietes. Im Großraum Wien und auf der A 4 betreuen 20 Personen ein Gebiet von 180 Kilometer. Im Linzer Bereich stehen 12 Asfinag-Mitarbeitende auf rund 112 Autobahn-Kilometer im Einsatz. Ab Sommer 2021 wird darüber hinaus auch der Großraum Salzburg mit einem Team dieser mobilen Einsatztruppe betreut.

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