© Kurier/Gerhard Deutsch

Chronik Österreich
09/18/2018

Temperatursturz von 15 Grad: Kaltfront läutet Herbst ein

In der Nacht auf Samstag rauscht eine kräftige Kaltfront über Österreich hinweg.

Der Altweibersommer mit Höchstwerten bis 30 Grad setzt sich bis einschließlich Freitag fort, in der Nacht auf Samstag rauscht dann eine kräftige Kaltfront über Österreich hinweg und läutet den Herbst ein. Laut den Experten von UBIMET kühlt es mit kräftigem Westwind massiv ab, das kommende Wochenende verläuft rund zehn bis 15 Grad kühler.

Der Mittwoch verläuft im Bergland unbeständig, hier gehen über den Tag verteilt ein paar Gewitter nieder. Sonnig und warm bleibt es im äußersten Osten sowie in Vorarlberg und Tirol mit Spitzenwerten bis 28 Grad. Am Donnerstag dominiert nach Nebelauflösung im Großteil des Landes der Sonnenschein, nur im östlichen Bergland entstehen noch vereinzelt Gewitter. Dazu kratzen die Höchstwerte im Flachland schon an der 30-Grad-Marke. "Der wärmste Tag der Woche wird der Freitag, im Donauraum und um östlichen Flachland werden nochmals die 30 Grad überschritten", sagt UBIMET-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer. "Am Abend kündigen Wolken und Gewitter von Westen her den herannahenden Wetterumschwung an."

Es geht unbeständig weiter

In der Nacht auf Samstag erreicht dann eine kräftige Kaltfront die Alpennordseite. Mit Ankunft der deutlich kälteren Luft frischt vor allem im Donauraum und im östlichen Flachland kräftiger Westwind auf. Der Samstag beginnt dann meist trüb und verbreitet regnerisch, nur im Süden ist es zunächst noch trocken. Im Tagesverlauf verlagert sich der Regenschwerpunkt in den Süden, dazu lässt der Wind wieder merklich nach. "Die Temperaturen gehen um rund 10 bis 15 Grad im Vergleich zum Vortag zurück", erläutert der Experte. "Die Höchstwerte liegen nur mehr zwischen 10 Grad in den Nordalpen und 20 Grad in Osttirol und Kärnten."

Am Sonntag, zum astronomischen Herbstbeginn, geht es aus heutiger Sicht unbeständig weiter. Bei vielen Wolken fällt vor allem nördlich der Alpen immer wieder etwas Regen. In der kommenden Woche scheint sich dann eine kühlere Wetterphase einzustellen. Der derzeit um rund vier Grad zu warme September bekommt somit in der letzten Woche noch einen Dämpfer, ob sich ein Stockerlplatz der wärmsten September ausgeht bleibt abzuwarten.

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