© Johannes Weichhart

Chronik Österreich
08/14/2020

Suspendierungen zweier hoher Beamter in steirischer Polizeidirektion

Ein Polizist soll Drogengelder veruntreut haben. Weiterer Verdächtiger hatte Untergebene schikaniert.

In der Steiermark sind zwei hochrangige Beamte der Landespolizeidirektion suspendiert worden, gegen beide laufen Erhebungen der Staatsanwaltschaft Klagenfurt. Im einen Fall geht es um die Veruntreuung von konfiszierten Drogengeldern, im anderen um die Herabwürdigung von Untergebenen. Ein Sprecher der Landespolizeidirektion bestätigte der APA einen Bericht der "Kronen Zeitung" vom Freitag.

Bei beiden Beamten soll es sich um Angehörige des Landeskriminalamtes handeln. Bekannt geworden waren die Suspendierungen durch ein anonymes Schreiben an die Zeitung. Darin hieß es, für die Veröffentlichung würden "ehrliche Polizisten dankbar sein".

Im ersten Fall mit dem Drogengeld erfolgte die Suspendierung im Dezember 2019, sagte der Sprecher zur APA. Hier ermittle das Bundesamt für Korruptionsbekämpfung und Korruptionsprävention (BAK). Im zweiten Fall soll ein hochrangiger Beamter Untergebene den Fußboden radieren lassen haben. Davon soll er laut "Krone" ein Video angefertigt und es auch in sozialen Medien geteilt haben. Weiters soll der Polizist Ermittlungsergebnisse an Private weitergegeben und illegale Überwachungen durchgeführt haben. Hier erfolgte die Suspendierung des Mannes im Frühsommer.

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