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Chronik Österreich
10/01/2021

Südföhn bringt bis zu 27 Grad am Wochenende

Die Sonne dominiert in den meisten Landesteilen. Am Montag zieht von Westen eine Kaltfront herein.

Eine kräftige Südföhnlage stellt sich ein und bestimmt am Wochenende das Wetter in Österreich. Laut Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) wird es dadurch in einigen Landesteilen recht warm. Die Details:

Abgesehen von ein paar kleinräumigen Nebel- und Hochnebelfeldern, die sich am ehesten im Süden sowie in inneralpinen Becken und Tälern bis zum Vormittag halten können, ist es am Freitag tagsüber recht sonnig, vielfach wolkenlos. Im Osten lebt der Südostwind tagsüber merklich auf, alpennordseitig wird es bereits föhnig. Die Frühtemperaturen liegen bei zwei bis acht Grad, die Tageshöchstwerte erreichen 16 bis 22 Grad, bei Föhn wird es auch milder.

Wochenende wird windig und großteils sonnig

In einigen Tälern, im Waldviertel sowie in den südalpinen Beckenlagen gibt es am Samstag anfangs Nebel- und Hochnebelfelder, die sich stellenweise zäh halten. Sonst scheint tagsüber überwiegend die Sonne, lediglich in Osttirol stauen sich nachmittags schon Wolken. Alpennordseitig kommt mit weiter sinkendem Luftdruck Föhn auf und auch am Alpenostrand lebt der Südostwind auf. In der Früh zeigt das Thermometer fünf bis zwölf Grad, am Tag maximal 17 bis 24 Grad, bei Föhn lokal auch darüber.

Die Südföhnlage verstärkt sich am Sonntag über Österreich. Zunächst halten sich im Waldviertel, teilweise im Alpenvorland und vor allem in einigen Tälern im Süden ein paar Nebel- oder Hochnebelfelder. Diese lösen sich meist während der Vormittagsstunden auf und dann stellt sich oft sonniges Wetter ein. Nur in Osttirol und Oberkärnten werden die Wolken rasch mehr und im Tagesverlauf sind hier einzelne Schauer nicht ganz auszuschließen.

Auf den Bergen sowie im Osten kommt sehr lebhafter bis kräftiger Wind aus Südost bis Süd auf. In einigen Tälern der Alpennordseite lebt der Südföhn mitunter stürmisch auf. Die Frühtemperaturen betragen je nach Wind etwa sieben bis 15 Grad, die Tageshöchsttemperaturen meist 19 bis 27 Grad.

Neue Woche startet mit West-Ost-Gefälle

Eine kräftige bis stürmische Südföhnlage sorgt am Montag in der Osthälfte zunächst noch einmal für viele Sonnenstunden. Von Westen zieht hingegen eine markante Kaltfront mit zahlreichen Wolken und Regenschauern durch. Dabei regnet es zum Teil auch kräftig, die Schneefallgrenze sinkt kurzfristig gegen 1.800 bis 2.000 Meter Seehöhe.

Am Nachmittag lockert die Wolkendecke in Vorarlberg und Nordtirol rasch wieder auf und die Sonne zeigt sich. Bis zum Abend trocken bleibt es am ehesten im Südosten. Es bläst lebhafter bis kräftiger Wind aus Süd bis West, auf den Bergen und in Föhntälern ist es teils stürmisch - Frühtemperaturen: neun bis 17 Grad, Tageshöchsttemperaturen: von West nach Ost zwölf bis 27 Grad.

Mit einer straffen südwestlichen Anströmung scheint am Dienstag im Großteil des Landes für einige Zeit die Sonne. Südlich des Hauptkamms und im Osten halten sich jedoch zunächst noch einige Restwolken, mitunter regnet es in Osttirol und Kärnten auch noch etwas.

Im Laufe des Nachmittags ziehen von Nordwesten neuerlich Wolkenfelder auf, die im äußersten Westen gegen Abend auch einzelne Schauer bringen können. Sonst verläuft der Tag trocken. Der Wind weht recht lebhaft aus Südost bis Südwest, auf den Bergen und in Föhntälern macht sich erneut kräftiger Südföhn bemerkbar. Nach vier bis zwölf Grad in der Früh steigen die Temperaturen am Tag auf 16 bis 22 Grad.

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