Eine Hochzeit in China verlief anders als erwartet

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Chronik Österreich
02/27/2020

Statistik: Mehr Neugeborene und weniger Hochzeiten im Jahr 2019

Es heirateten auch 990 gleichgeschlechtliche Paare. Bei den eingetragenen Partnerschaften gab es einen Anstieg.

Im vergangenen Jahr wurden in Österreich laut vorläufigen Daten von Statistik Austria 44.997 Ehen geschlossen, um 1.471 bzw. 3,2 Prozent weniger als 2018. Im gleichen Zeitraum wurden 1.257 eingetragene Partnerschaften begründet, das sind 793 bzw. 170,9 Prozent mehr als im Jahr davor.

Diese Ergebnisse spiegeln vor allem die Erweiterung der gesetzlichen partnerschaftlichen Bindungen in Österreich seit 1. Jänner 2019 um gleichgeschlechtliche Ehen und verschiedengeschlechtliche eingetragene Partnerschaften wider, berichtete Statistik Austria am Donnerstag. 2019 wurden 990 gleichgeschlechtliche Ehen geschlossen und 1.124 verschiedengeschlechtliche eingetragene Partnerschaften begründet.

Die Daten der Eheschließungen 2019 beinhalten auch insgesamt 191 Umwandlungen eingetragener Partnerschaften von 106 weiblichen Paaren, 82 männlichen Paaren und drei verschiedengeschlechtlichen Paaren. Umgekehrt wurde 2019 keine einzige Ehe in eine eingetragene Partnerschaft umgewandelt.

In allen Bundesländern wurden 2019 weniger Ehen geschlossen als im Jahr davor. Die deutlichsten Rückgänge wurden dabei in Kärnten (-6,7 Prozent) verzeichnet, gefolgt von Oberösterreich (-5,5 Prozent), Salzburg und Tirol (je -4,7 Prozent), Burgenland (-4,4 Prozent), Niederösterreich (-4,3 Prozent), Steiermark (-0,5 Prozent), Vorarlberg (-0,4 Prozent) und Wien (-0,2 Prozent). Die Zahl der Begründungen eingetragener Partnerschaften stieg dagegen 2019 in allen Bundesländern deutlich an.

16.245 Ehen wurden den vorläufigen Daten zufolge 2019 rechtskräftig geschieden, um 0,4 Prozent weniger als im Jahr davor. Zugleich wurden 122 eingetragene Partnerschaften aufgelöst, um 24,5 Prozent mehr als 2018.

Die Geburtenbilanz in Österreich war 2019 erneut positiv: Es gab im vergangenen Jahr um 1.918 mehr Geburten als Sterbefälle. Das berichtete die Statistik Austria am Donnerstag.

Die Zahl der Neugeborenen lag im vergangenen Jahr laut vorläufigen Ergebnissen von Statistik Austria bei 84.221. Das entspricht einem Rückgang von 1,5 Prozent im Vergleich zu 2018. Im gleichen Zeitraum verstarben insgesamt 82.303 Personen, zwei Prozent weniger als im Vorjahr. Bezogen auf die Bevölkerung entsprach dies zehn Geburten sowie neun Sterbefällen je 1.000 Einwohner. Diese Daten enthalten auch 465 im Ausland Geborene (0,6 Prozent), deren Mütter in Österreich hauptgemeldet sind, sowie 637 im Ausland verstorbene Personen mit Hauptwohnsitz in Österreich (0,8 Prozent).

Überdurchschnittlich war die Zahl der Geburten bezogen auf die Bevölkerung (Geburtenrate) in Vorarlberg, Wien, Salzburg und in Oberösterreich, während im Burgenland, Kärnten, Niederösterreich und der Steiermark die Zahl der Sterbefälle bezogen auf die Bevölkerung (Sterberate) über dem Österreich-Schnitt lag. Im Zusammenspiel von Geburten und Sterbefällen verzeichnete 2019 insbesondere Wien einen starken Geburtenüberschuss (+4.075). Aber auch in Oberösterreich (+1.422), Vorarlberg (+1.273), Tirol (+1.268) und Salzburg (+1.056) wurden mehr Geburten als Sterbefälle registriert. Weniger Neugeborene als Gestorbene gab es - wie bereits in den Vorjahren - in Niederösterreich (-2.741), der Steiermark (-1.715), in Kärnten (-1.557) und im Burgenland (-1.163).

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