Chronik | Österreich
07.06.2017

Autofahrer starb bei Kollision mit Pinzgauer Lokalbahn

Im Zug befanden sich keine Passagiere. Der Autolenker dürfte das Rotlicht am unbeschrankten Bahnübergang übersehen haben.

In Piesendorf (Pinzgau) ist am Mittwoch kurz nach 11.00 Uhr ein Auto von einer Garnitur der Pinzgauer Lokalbahn erfasst worden. Bei dem Unfall kam der Lenker ums Leben. Der 45-jährige Salzburger dürfte beim Abbiegen von der Mittersiller Straße (B168) in das Gewerbegebiet den herannahenden Zug und das Rotlicht an dem unbeschrankten Bahnübergang übersehen haben und war über die Gleise gefahren.

"Der Zug dürfte mit etwa 70 km/h unterwegs gewesen sein und hat den Wagen auf der Fahrerseite voll erfasst", berichtete der Einsatzleiter des Roten Kreuzes, Georg Bernhard, der APA. Trotz Notbremsung des Lokführers wurde das Auto laut Polizei vom Triebwagen mehr als 100 Meter mitgeschleift.

Der Lenker dürfte nach dem Zusammenstoß sofort tot gewesen sein. Der Mann befand sich alleine in dem Kombi - offenbar ein Firmenwagen. Weil der Zug auf Betriebsfahrt war, befanden sich in der Garnitur nur der Lokführer und ein Angestellter, aber keine Passagiere. Sie blieben unverletzt.

Die Bahnstrecke und die Straße mussten nach der Bergung gesperrt werden, bis der Tote von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit war und die Polizei die Unfallaufnahme beendet hatte.