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Chronik Österreich
02/05/2020

Psychisch kranker Mann stach Grazerin nieder: Frau starb

Die 33-Jährige wurde notoperiert, doch sie erlag ihren schweren Verletzugen. Der Verdächtige machte nur wirre Angaben.

von Elisabeth Holzer

Einen Tag lang kämpften die Ärzte im Klinikum Graz um das Leben der zweifachen Mutter. Doch am Mittwochnachmittag verloren sie: Die 33-Jährige starb an den Folgen der Messerstiche, die ihr ein Mann am Vortag zugefügt hatte.

Der 27-Jährige hatte die Grazerin auf offener Straße niedergestochen: Der von der Polizei als psychisch krank beschriebene Mann hatte sie gegen Mittag auf dem Gehsteig der St. Peter-Hauptstraße attackiert.

Wie sich bei den Ermittlungen herausstellte, gibt es zwischen Opfer und mutmaßlichem Täter keinerlei Verbindung. Die 33-Jährige wurde Zufallsopfer des Mannes, der kurz nach dem Angriff festgenommen wurde.

Der Verdächtige selbst wurde vorübergehend in der psychiatrischen Abteilung des LKH Graz-Süd untergebracht, die Staatsanwaltschaft Graz ermittelt wegen des Verdachts des Mordes. Ein Gutachter muss klären, ob der Grazer überhaupt zurechnungsfähig ist. In der Befragung machte er nur wirre Aussagen: Er behauptete in der Befragung, er habe „sich“ oder „jemanden“ umbringen müssen. Außerdem sei er erst am Montag aus einem Spital entlassen worden, in dem er in psychiatrischer Behandlung gewesen sei. Diese Angabe konnten die Behördne noch nicht bestätigen.

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