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Chronik Österreich
04/23/2019

Osterwochenende: Sieben Verkehrstote auf Österreichs Straßen

Zwischen Karfreitag und Ostermontag kamen auf Österreichs Straßen sieben Menschen ums Leben. Vergangenes Jahr starben zwei Personen.

Die vorläufige Verkehrsunfallbilanz des Innenministeriums für das diesjährige Osterwochenende fällt mit sieben Toten, davon fünf Pkw- und zwei Motorradlenker, deutlich negativer aus als im Vorjahr. Damals waren zwischen Karfreitag und Ostermontag zwei Menschen auf Österreichs Straßen ums Leben gekommen.

Besonders blutig verlief heuer der Karfreitag mit vier Verkehrstoten. Zwei Menschenleben waren am Ostersonntag und eines am Ostermontag zu beklagen. Mit drei wurden die meisten Opfer in Niederösterreich registriert, gefolgt von der Steiermark mit zwei sowie von Oberösterreich und Tirol mit jeweils einem.

Mehr Opfer als vergangenes Jahr

Aufgeschlüsselt nach Straßenarten, starben drei Personen auf Bundesstraßen und jeweils zwei auf Landesstraßen und Autobahnen. Bei den sechs Unfällen mit sieben Getöteten wurden als vermutliche Ursachen dreimal Unachtsamkeit, zweimal Überholen sowie einmal überhöhte Geschwindigkeit eruiert. In der gesamten Karwoche verunglückten elf Menschen im Straßenverkehr tödlich.

2018 waren im Osterverkehr zwei Menschen ums Leben gekommen, 2017 sechs und 2016 neun. 2015 starben drei und 2014 vier Verkehrsteilnehmer. Die bisher niedrigste Opferzahl konnte im Jahr 2013 mit einem Getöteten verzeichnet werden, während 1976 mit 39 das bisher blutigste Osterwochenende war.

Sechs tödliche Unfälle am Osterwochende

  • Eine 76-Jährige und ein 20-Jähriger verstarben nach einer Frontalkollision ihrer Autos bei Reisenberg (Bezirk Baden) am Karfreitag.
  • Eine 45-jährige Frau kam am Freitag bei einem Auffahrunfall auf der A2, der Südautobahn, im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld in der Steiermark ums Leben.
  • Am Karfreitag kam es in Leibnitz in der Steiermark zu einem Motorradunfall, bei dem ein 68-jähriger Biker starb.
  • Ein 85-jähriger aus dem Bezirk Gmunden in Oberösterreich ist am Ostersonntag bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der Pensionist überschlug sich in Scharnstein mit seinem Wagen.
  • Bei einem Verkehrsunfall mit einem Pkw ist am Sonntagabend auf der A2 bei Vösendorf eine Frau ums Leben gekommen.
  • Ein 24-jähriger Deutscher ist am Ostermontag bei einem Motorradunfall auf der Reschenstraße in Prutz (Bezirk Landeck) verstorben.

Am heurigen Osterwochenende ist es ebenso zu deutlich mehr Unfällen und Verletzten als im Vorjahr gekommen: Es gab 406 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, das sind 86 Prozent mehr als im Jahr 2018. Dabei wurden heuer 491 Personen verletzt, rund doppelt so viele als zu Ostern 2018 (244 Verletzte).

Seit Jahresanfang waren heuer bis zum Ostermontag (22. April) im österreichischen Straßennetz 97 Verkehrstote (vorläufige Zahl) zu beklagen. Im Vergleichszeitraum 2018 waren es 100, 2017 waren es 91.

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