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Chronik Österreich
10/10/2020

Nordseetief „Esther“ bringt Schnee bis in die Täler

Sonntag ist schneereich und nass, neue Woche wird herbstlich frisch

Nach dem milden Herbstwetter der vergangenen Tage bringt der heutige Sonntag einen Vorgeschmack auf den Winter. Die Kaltfront des Nordseetiefs „Esther“ in Kombination mit dichten Wolken und Niederschlag im ganzen Land sorgt dafür, dass die Schneefallgrenze auf 1.000 Meter sinkt. Schneeregen wird sogar für manche Tallagen vorausgesagt. Sonne wird es – wenn überhaupt – nur nachmittags im äußersten Westen Österreichs geben.

In Kärnten, Salzburg und der Steiermark regnet es hingegen von der Früh weg häufig und zeitweise kräftig. „Selbst in Lagen um die 500 Meter ist in Kärnten Schneeregen möglich“, prognostiziert Ubimet-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer.

Im Osten des Landes und dort speziell im Wiener Becken und im Burgenland gesellt sich zu dem tristen Wetter noch lebhafter Nordwestwind. Die Tageshöchsttemperaturen liegen in dieser Region bei 11 Grad.

Ab Montag wechselhaft

Auf den schneereichen Sonntag – oberhalb von 2.000 Metern bis zu 40 Zentimeter Neuschnee – bringt der Wochenstart hinsichtlich Niederschlag etwas Entspannung. Die neue Woche beginnt grau, im Laufe des Tages kommt aber immer wieder die Sonne durch. Vor allem nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten kann es in Höhenlagen noch vereinzelt schneien. In den Tälern ist mit Regen zu rechnen.

Am Dienstag darf man sich in Westösterreich zumindest am Vormittag über Sonnenschein freuen, während der Osten und Süden des Landes sich bereits von der Früh weg mit dichten Wolken begnügen müssen. Im Tagesverlauf breitet sich von Kärnten und dem Grazer Becken Regen langsam in Richtung Norden aus, gegen Abend hin ist mit teils kräftigem Niederschlag zu rechnen. In Westösterreich soll es hingegen – von kurzen Schauern abgesehen – trocken bleiben. Die Temperaturhöchstwerte liegen wie schon in den Tagen zuvor knapp über zehn Grad.

Appell an Alpinisten

Nachdem am Freitag zwei verirrte und ein erschöpfter Wanderer aus dem Schnee gerettet werden mussten, ruft die Bergrettung Freizeitsportler auf, sich im Vorfeld über Witterungsbedingungen und speziell den Neuschnee zu informieren.

Zuletzt sei es zu einer Häufung solcher Einsätze gekommen. Demnach würde Schneefall nicht nur die Orientierung erschweren, sondern auch ein Weiterkommen sehr mühsam machen.

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