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Chronik Österreich
12/23/2020

Neonazis: Zwei Kilo Sprengstoff und Minen in Guntramsdorfer Wohnung

Hausdurchsuchung im Zuge der Ermittlungen gegen den einschlägig verurteilten Peter Binder.

von Michaela Reibenwein

Die Ermittlungen gegen eine Neonazi-Zelle in Österreich ziehen immer weitere Kreise: Dienstagabend führte das BVT eine Hausdurchsuchung in Guntramsdorf (NÖ) durch. Es soll sich dabei um einen Wohnsitz des einschlägig vorbestraften Peter Binder handeln - er gilt als einer der bekanntesten Neonazis des Landes. Im Kellerabteil wurden unter anderem zwei Kilo TNT, vier Anti-Personen-Minen, zwei Handgranaten, Munition und mehrere vollautomatische Waffen gefunden.

Wegen des brisanten Fundes musste die Hausdurchsuchung unterbrochen werden. Das Mehrparteien-Wohnhaus wurde evakuiert.

"Wir führen einen entschlossenen Kampf gegen jede Form von Extremismus", hält dazu ÖVP-Innenminister Karl Nehammer fest. "Wir machen keinen Unterschied, ob der Extremismus politisch oder religiös motiviert ist."

Schon im Vorfeld gab es mehrere Hausdurchsuchungen und sieben Festnahmen, darunter befinden sich fünf Österreicher. Bei den anderen beiden Männern handelt es sich um Deutsche.

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