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Chronik Österreich
02/05/2021

Motorradfahrer in der Oststeiermark bei 206 km/h geblitzt

39-Jähriger fuhr in 100er-Zone mit Gummihausschuhen und ohne Handschuhe. Maschine hatte kein gültiges Pickerl.

Ein besonders leichtsinniger Motorrad-Raser ist am Donnerstagnachmittag von der Polizei im oststeirischen Bezirk Hartberg-Fürstenfeld gemessen worden. Der 39-jährige Einheimische war mit 206 km/h in einer 100er-Geschwindigkeitsbeschränkung geblitzt worden.

Bei der späteren Kontrolle des Mannes und der Maschine wurde festgestellt, dass er ohne Handschuhe und mit Gummihausschuhen die Maschine lenkte, deren Pickerl zudem abgelaufen war, hieß es am Freitag seitens der Polizei.

Motorrad war von weitem zu hören

Eine Streife der Polizeiinspektion Rohrbach an der Lafnitz hatte gegen 15.10 Uhr auf der Wechselbundesstraße (B54) bei der Abfahrt Rohrbachschlag Lasermessungen durchgeführt. Den Beamten zufolge war das sich nähernde Motorrad schon von weitem zu hören. Die Messung mit der Laserpistole ergab 206 km/h. Das Kennzeichen konnten die Polizisten noch notieren.

Als sie die Verfolgung aufnehmen wollten, knatterte der Oststeirer jedoch schon zum Messstandort zurück, er dürfte die Uniformierten bemerkt haben. Bei der Kontrolle wurden zahlreiche Mängel festgestellt, unter anderen war die Begutachtungsplakette seit zehn Monaten abgelaufen. Der Biker gab an, eine Probefahrt gemacht zu haben. Er wird wegen etlicher Delikte angezeigt. Seinen Führerschein dürfte er ebenfalls los sein.

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