(Symbolbild)

© APA/LUKAS HUTER

Chronik Österreich
04/10/2020

Mehrere Betretungsverbote für Männer in Salzburg

Vier Männer weggewiesen, die gegenüber ihren Frauen gewalttätig geworden sind.

In Salzburg hat die Polizei am Donnerstag gleich vier Mal ein Betretungs- und Annäherungsverbot gegen Männer ausgesprochen, die gegenüber ihren Frauen oder Partnerinnen gewalttätig geworden sind. In der Landeshauptstadt wandte sich eine 31-jährige Afghanin an die Polizei und zeigte ihren 40-jährigen Ehemann an. Er soll seit Jahren psychische und physische Gewalt gegen sie ausgeübt haben.

"Mehrmals mit dem Tod bedroht"

Zugleich soll der Afghane in der letzten Zeit auch seine drei und sechs Jahre alten Kindern geschlagen haben. Ebenfalls in der Stadt Salzburg eskalierte am späten Abend ein Beziehungsstreit. Eine 47-jährige Philippinin wurde von ihrem Freund (46) an den Ohren gezogen und ins Gesicht geschlagen und leicht verletzt. In Bischofshofen (Pongau) gab eine 34-jährige Frau  an, dass sie ihr 41-jähriger Ehemann in der Vergangenheit mehrmals mit dem Tod bedroht hat. Der Mann war bei der Einvernahme durch die Polizei zum Teil geständig. Neben dem Betretungsverbot wird er wegen gefährlicher Drohung angezeigt.

Und in Elsbethen (Flachgau) kam es bereits am Palmsonntag zu einem heftigen Streit zwischen einem Ehepaar. Dabei wurde eine 28-Jährige von ihrem 30-jährigen Mann zu Boden gedrückt und auf den Kopf geschlagen. Als sich die Frau wehrte, ließ der Mann von ihr ab. Sie meldete den Vorfall erst am Donnerstag.

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