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Chronik Österreich
12/28/2019

Lawinensituation im Westen bleibt weiter angespannt

Geringe Neuschneemengen haben sich noch nicht verfestigt. In höheren Lagen besteht weiter Lawinengefahr der Stufe 3.

In höheren Lagen besteht in den Bundesländern Tirol und Vorarlberg am Samstag weiterhin verbreitet erhebliche Lawinengefahr der Stufe 3, in tieferen Lagen mäßige Lawinengefahr der Stufe 2. Triebschnee der vergangenen Tage ist dabei die Hauptgefahr. Die Tendenz sei allerdings „fallend“ für die kommenden Tage, informierten die Lawinenwarndienste am Wochenende.

Mittlere, teilweise auch große Schneebretter können bereits von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erforderten deshalb Erfahrung in der Lawinenbeurteilung, erging an Wintersportler eine klare Warnung: Die Triebschneeansammlungen seien teilweise noch schlecht mit dem Altschnee verbunden. Mit Sonneneinstrahlung sind aus sehr steilen Geländebereichen vermehrt Lockerschneerutsche möglich, an steilen, glatten Wiesenhängen und Böschungen kleine bis mittlere Gleitschneelawinen.

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