Chronik | Österreich
04.01.2018

Lawinenabgang in Tirol forderte ein Todesopfer

Der Abgang ereignete sich kurz vor 14 Uhr. Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden.

Ein Lawinenabgang im Skigebiet in Ischgl im Bezirk Landeck hat am Donnerstag ein Todesopfer gefordert. Bei dem Lawinenabgang, der sich kurz vor 14.00 Uhr ereignet hatte, wurde ein Wintersportler verschüttet. Er konnte nur noch tot geborgen werden.

Das Lawinenopfer soll gemeinsam mit zwei Begleitern im freien Skigelände abgefahren sein. Nach Angaben der Bergbahnen fuhr das Trio in Richtung einer seit zwei Tagen gesperrten Piste. Im Bereich des Velilltales wurde einer der Skifahrer von einer Lawine verschüttet und konnte von seinen Begleitern nur noch tot geborgen werden.

Die anderen beiden Wintersportler wurden von der Bergrettung und der Pistenrettung aus dem Gefahrenbereich geholt und ins Tal transportiert. Laut den Bergbahnen soll es sich bei dem Opfer um einen 43-jährigen Urlauber aus Tschechien handeln. Die Pistenretter wurden gegen 13.45 Uhr alarmiert.