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Chronik Österreich
10/09/2019

Laut Studie soll Messe in der Klagenfurter Innenstadt bleiben

Eine von der Stadt in Auftrag gegebene Studie resümiert, dass die Verlegung der Klagenfurter Messe nicht sinnvoll ist.

Die Studie kommt zum Schluss, dass die Verlegung der Klagenfurter Messe aus der Innenstadt zum Flughafen mehr Nachteile als Vorteile mit sich bringen würde. Der Mehrheitseigentümer des Flughafens, die Lillihill-Gruppe, hatte in seinen Plänen rund um den Flughafen eine Verlegung der Messe ins Spiel gebracht.

Die Analyse von Christof Schremmer vom österreichischen Institut für Raumplanung sieht einen nicht unerheblichen Nachteil für den Messebesucher, sollte es zu dieser Verlegung kommen. So seien Erreichbarkeit und öffentliche Anbindung mangelhaft. Die Besucher sind dadurch quasi auf ein Auto angewiesen. Weiters befindet Schremmer, die Messe sei essenziell für die Belebung der Innenstadt. Laut Studie bringt sie rund 380.000 Menschen in die Stadt, die insgesamt 23 Millionen Euro ausgeben. In dieser Berechnung sind auch Veranstaltungen in der Messehalle miteinbezogen.

Zusätzlich wurde eruiert, dass bei einer Übersiedelung inklusive Abrisskosten am aktuellen Standort Kosten zwischen 70 und 100 Millionen Euro anfallen würden. Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) stellte fest, dass die Studie jetzt eine gute Grundlage für künftige Entscheidungen ist.