Chronik | Österreich | Landlust
01.04.2017

Wirtschaftsstandort Munderfing

Bürgerbeteilung als Grundpfeiler der Entwicklung. Zahl der Arbeitsplätze vervierfacht

Munderfing im Innviertel, Bezirk Braunau, liegt am Kobernaußerwald und hat 3000 Einwohner. In den vergangenen 20 Jahren hat sich der Ort von einer Agrargemeinde zu einem Wirtschaftsstandort in der Region entwickelt. Es gibt viele Gemeindeprojekte wie „Lokaler Aktionsplan für Beschäftigung und Bildung“, „Energiebaukasten“, und die „Ideenwerkstätten“ etc. Unter starker Bürgerbeteiligung wird laut Gemeinde eine erfolgreiche Standortentwicklung betrieben. So wurden die Arbeitsplätze vervierfacht.

Außerdem betreibt die Gemeinden einen eigenen Windpark der jährlich ca. 30 Millionen kWh, dies entspricht dem jährlichen Strombedarf von 10.000 Haushalten, erzeugt. Ein starker Zuzug bedeutet auch Anpassung der öffentlichen Einrichtungen. So wurden in den letzten Jahren viele Kinderbetreuungseinrichtungen wie Krabbelstube, zusätzlich drei Kindergartengruppen (zwei sind gerade in Bau) errichtet. Eine Besonderheit ist sicherlich die Waldkindergartengruppe, wo die Kinder ganze vier Tage ausschließlich im Wald verbringen.