Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

Kammerwahl: Schwarze können Machtposition halten

Die NÖAAB/FCG (ÖVP) lag bei der Landarbeiterkammer-Wahl auf Platz eins, vor der heuer erstmals angetretenen FPÖ-LAK.
Fünf Personen stehen nebeneinander vor einer grünen Wand mit dem Schriftzug „niederösterreichische landarbeiterkammer“.

Die niederösterreichische Landarbeiterkammer-Wahl ist geschlagen: Seit Sonntag steht fest, wie sich die Vollversammlung in den kommenden sechs Jahren zusammenstellen wird. Ihre 40 Mitglieder vertreten Personen aus der Land- und Forstwirtschaft, dem Gartenbau, aus Gärtnereien sowie Angestellte in Raiffeisen-Lagerhäusern und landwirtschaftlichen Betrieben.

Es war die erste Wahl seit 2014. Der Urnengang vor sechs Jahren fiel aufgrund der Corona-Pandemie aus – NÖAAB/FCG (ÖVP) und FSG-LAK (SPÖ) einigten sich auf einen gemeinsamen Wahlvorschlag und ein Mandat wanderte von Rot nach Schwarz. 

Die Liste NÖAAB/FCG (ÖVP) erreichte nun 80,5 Prozent (2014: 82,8 Prozent) und konnte damit die 33 Mandate der letzten offiziellen Wahl halten. Präsident Andreas Freistetter bezeichnete das Ergebnis als „starken Vertrauensbeweis“ für den Weg seines Teams. Landwirtschaftslandesrat Stephan Pernkopf (ÖVP) gratulierte ebenfalls zum Ergebnis. Die Liste habe die Mandate gehalten - obwohl mehr Parteien als bisher antraten.

FPÖ-Liste auf Platz 2

Die FSG-LAK war nach der letzten Wahl 2014 mit sieben Mandaten vertreten, die sich nun mit den erreichten 8,7 Prozent auf drei reduzieren.

Heuer erstmals angetreten ist die FPÖ-LAK. Damit stand nach rund drei Jahrzehnten wieder eine freiheitliche Liste zur Wahl. Unter Spitzenkandidat Herbert Kammerhofer erreichte die FPÖ-LAK 10,8 Prozent und zieht mit vier Mandaten in die Kammer ein. Kammerhofer sprach anschließend von einem „klaren Signal für Veränderung“.

Kommentare