Chronik | Österreich
26.03.2018

Kärnten: Skifahrer bei Lawinenunglück ums Leben gekommen

Vermutlich löste der 54-Jährige selbst ein Schneebrett aus.

Ein Skifahrer aus Osttirol ist am Sonntag bei einem Lawinenunfall im Skigebiet Heiligenblut im Bezirk Spittal/Drau ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Abend mitteilte, war der 54-Jährige allein abseits der gesicherten Pisten nördlich der Fleißroute im freien Skiraum in Richtung Fleißtal unterwegs. Er fuhr in einen circa 35 Grad steilen Osthang ein und löste vermutlich selbst ein Schneebrett aus.

Dabei wurde der erfahrene Skifahrer, der mit einem Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) ausgestattet war, etwa 360 Höhenmeter von den Schneemassen mitgerissen und rund 1,5 Meter tief verschüttet. Einsatzkräfte der Bergrettung und Bedienstete der Bergbahnen entdeckten das Schneebrett gegen 13.20 Uhr. Der 54-Jährige wurde von Bergrettern und der Besatzung des Notarzthubschraubers C 7 befreit, doch der Notarzt konnte nur mehr den Tod des Mannes feststellen.

Niederösterreicher verletzt

Ein 55-jähriger Snowboarder aus Niederösterreich ist am Sonntag bei einem Zusammenstoß mit einem deutschen Skifahrer in Bad Kleinkirchheim in Kärnten (Bezirk Spittal) schwer verletzt worden. Laut Polizei passierte der Unfall auf der Kaiserburgabfahrt. Der Niederösterreicher fuhr danach noch selbstständig ins Tal, wo er einen Arzt aufsuchte. Der Skifahrer blieb bei dem Zusammenstoß unverletzt.