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Chronik Österreich
11/30/2021

Jugendliche demütigten bei Überfällen in Hallein ihre Opfer

Zwei 16-Jährige wurden festgenommen. Sie waren auf vermeintlich schwächere Schüler losgegangen

Die Polizei hat am Montagnachmittag in Hallein (Tennengau) zwei Teenager festgenommen, die im Verdacht stehen, in den letzten Tagen und Wochen mehrere Schüler ausgeraubt und vor allem gedemütigt zu haben. Bei den Taten dürfte es ihnen weniger um Bereicherung gegangen sein als vielmehr darum, ein Gefühl der Überlegenheit auszuspielen.

Die beiden 16-Jährigen wurden in die Justizanstalt eingeliefert, informierte die Polizei am Dienstagnachmittag.

Mit Butterfly-Messer bedroht

Das Duo war am Montag ohne jede Vorwarnung auf einen 15-jährigen Schüler losgegangen. Sie verpassten ihm Ohrfeigen, nahmen ihm das Handy und seine Kopfhörer ab, bedrohten ihn mit einem Butterfly-Messer und forderten ihn dann auf, sich zu entschuldigen und ihre Füße zu küssen. Kurz danach nahm die Polizei die beiden Jugendlichen fest.

Dem Pressebericht zufolge haben die beiden in den letzten Wochen gemeinsam mit weiteren Jugendlichen in der Nähe des Bahnhofs und einer Schule wiederholt ähnliche Überfälle auf jüngere und vermeintlich schwächere Schüler verübt.

Die beiden Festgenommenen werden wegen mehrerer Raubdelikte, Einbruchsdiebstahls, gefährlichen Drohungen, Körperverletzungen und Vergehen nach dem Waffengesetz angezeigt

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