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Chronik Österreich
09/13/2019

Heli-Stützpunkt im Ennstal erweitert

Dank Umbau und Erweiterung haben nun zwei Hubschrauber-Crews im obersteirischen Niederöblarn Platz.

Der ÖAMTC-Flugrettungsstützpunkt im obersteirischen Niederöblarn im Bezirk Liezen ist am Freitag nach 13 Monaten Bauzeit während des laufenden Einsatzbetriebs eröffnet worden. Rund 1,1 Millionen Euro wurden in die Erweiterung gesteckt, damit nun auch ein zweiter Hubschrauber - neben dem C14 auch der C99 - samt zweiter Crew am Stützpunkt genug Platz vorfinden.

"Der moderne Zubau ist jetzt optimal auf die Anforderungen der Piloten, Notärzte und Flugretter ausgerichtet", sagte Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. "Darüber hinaus haben wir auch die Dienstzeiten bis 22 Uhr ausgeweitet, da es rund um 21 Uhr zu einer Einsatzspitze in den Abendstunden kommt."

Verstärkung im Winter und Sommer

Der Christophorus 99 wird vor allem im Winter und im Sommer zusätzlich gebraucht. Er brachte es 2018 bereits auf 200 Einsätze. Der C14 fliegt im Jahr durchschnittlich 800 Einsätze. "Aufgrund der hohen Einsatzdichte haben wir 2017 dann die Entscheidung getroffen, mit Christophorus 99 während der Winter- und Sommermonate einen zusätzlichen Hubschrauber in Niederöblarn zu stationieren", blickte Kraxner zurück.

Das Crewgebäude ist mit dem Umbau nun von 120 auf 280 Quadratmeter Nutzfläche gewachsen - die Hangarfläche von 280 auf 560 Quadratmeter. Der C99 - es handelt sich wie beim C14 um einen Airbus H135 - war seit seiner "Einberufung" 2018 bis zur Baufertigstellung im benachbarten Hangar der Sportunion untergebracht. Auf den neuen Flächen wurden u.a. ein Schulungsraum und zusätzliche Ruheräume für die zweite Crew eingerichtet.