Beachvolleyball 2013, Klagenfurt am Woerthersee, 30. Juli 2013. Eskimo Girls, Hansel Foto: Daniel Raunig

© Daniel Raunig

Beachvolleyball
07/30/2013

Heiße Spiele am Wörthersee sollen für Zuschauerrekord sorgen

Bis Sonntag werden 135.000 Zuschauer erwartet. Die Polizei ist in der Nacht im Einsatz.

von Brigitta Luchscheider

Für viele wird es die Party des Jahres. Doch bis die Party voll auf Touren kommt, wird man sich noch ein wenig gedulden müssen. Bei der Beachvolleyball-EM in Klagenfurt starteten gestern, Dienstag, die Gruppenspiele. Wirklich Hochbetrieb rund um die Spielstätten wird es spätestens am Donnerstag geben. Denn die Veranstalter peilen in diesem Jahr einen neuen Zuschauerrekord an.

Heiß her ging es am Starttag bereits am Centre Court und den Side Courts bei der Universität. Je 32 Damen- und Herrenteams aus 20 Nationen nahmen am Wörthersee den Kampf um die Medaillen auf, darunter mit jeweils vier Teams so viele österreichische Gruppierungen wie nie zuvor. Das könnte auch den Zuschauerrekord von 2011 mit 135.000 begeisterten Fans zu Fall bringen.

15 Sekunden Pause

Bei den insgesamt 144 Matches bis Sonntag ist für jede Menge Abwechslung gesorgt. Das Wetter sollte mitspielen. Zwei Meteorologen von Ubimet liefern durchgehend die wichtigen Daten. „Nach einem kurzen Intermezzo am Montag klettern die Temperaturen wieder über 30 Grad“, liest Gustav Puhr von Ubimet aus den Modellen ab: „Es wird hochsommerlich.“

Hitze ist übrigens bei den Beachvolleyballern keine Kategorie: „Bei diesem Sport gibt es kein Temperaturlimit“, sagt Turnierdirektor Dieter Holzapfel. „Die Schiedsrichter sind dann nur etwas nachsichtiger. Die Pause nach jedem Punkt wird meist von zwölf auf 15 Sekunden ausgedehnt. Abbruch gibt es nur bei schwerem Unwetter bzw. Hagel.“

Kein Jugend-Beachday

Es wird also wieder super Matches, herrliches Sommerwetter und Riesenstimmung geben. Auch zahlreiche Prominenz wird erwartet: Neben der heimischen High Society wie Armin Assinger, Udo Jürgens, Franz Klammer, Martin Koch oder Felix Baumgartner bringt Alfie Allen, Star aus „Game of Thrones“, Bruder von Sängerin Lily Allen, Hollywood-Flair an den Wörthersee.

Etwas gibt es allerdings heuer nicht mehr: Den von den Freiheitlichen ins Leben gerufenen „Jugend-Beachday“. Neun Jahre lang waren 1000 Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahre aus einem Gewinnspiel ermittelt und von blauen Landesräten als VIP-Gäste eingeladen worden. Der Grund für das nunmehr von der SPÖ geführte Jugendreferat ist klar: Einsparungen.

Für die Sicherheit auf dem Gelände ist gesorgt. Stadtpolizeikommandant Oberst Eugen Schluga: „Obwohl täglich bis zu 8000 Leute im Stadion sind, ist es eine sehr friedliche Veranstaltung. Weit mehr Kopfweh hab’ ich abseits des Beach-Geländes in der Nacht, da sind wir mehr gefordert.“ Denn nach den Beach-Partys an der Uni am Freitag und Samstag würden sich Betrunkene oft grölend vor dem Eingang einfinden und auf Einlass zum Centre Court warten.

Olympisch

„Die diesjährige EM ist der nächste historische Höhepunkt“, meinte Veranstalter Hannes Jagerhofer. „Nach der WM 2001 fehlt in der Sammlung der wichtigsten Veranstaltungen also nur noch Olympia.“
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