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Chronik Österreich
10/18/2020

Freerider stürzte in Gletscherspalte

Salzburger fiel auf dem Kitzsteinhorn abseits der Piste in die Tiefe. Die Suche kann erst am Montag fortgesetzt werden.

Die Kapruner Bergretter sind am Sonntagnachmittag zu einem schwierigen Einsatz am Kitzsteinhorn gerufen worden: Ein Freerider aus Salzburg war abseits der Pisten im Bereich Schmiedingerkees auf etwa 2.700 Meter Seehöhe in eine Gletscherspalte gestürzt.

Einsatz abgebrochen

Am Abend mussten die Retter die Suche nach dem Verschütteten wegen Dunkelheit und der gefährlichen Verhältnisse abbrechen. Der Einsatz werde am Montag fortgesetzt, hieß es bei der Bergrettung.

Absturzstelle verschüttet

Erste Versuche, den Skisportler mit dem Seil zu erreichen, scheiterten. „Er ist sehr tief in die enge Spalte gestürzt, die Seillänge reichte nicht, um zu ihm vorzudringen“, sagte Einsatzleiter Harald Etzer. Die Retter konnten bis in eine Tiefe von etwa 40 Metern vordringen.

Die Stelle, wo die Einsatzkräfte den Mann vermuten, ist mit Schnee verschüttet. Sie müssen sich unter schwierigsten Bedingungen vorarbeiten und den Schnee in der engen Spalte wegschaufeln und nach oben transportieren.
„Obwohl alles Menschenmögliche getan wurde, konnte man bisher noch nicht zu dem Verschütteten in der Gletscherspalte vordringen“, hieß es am Sonntagabend von der Bergrettung, die gemeinsam mit der Alpinpolizei und zwei Hubschraubern im Einsatz war.

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