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Fahrradunfälle: Mehrheit der Todesopfer über 65

Von den 65 im Vorjahr tödlich verunglückten Radfahrenden waren 40 älter als 65 Jahre. Der VCÖ fordert den Ausbau des Radwegenetzes.
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Zusammenfassung

  • Laut VCÖ-Analyse waren im Vorjahr 40 von 65 tödlich verunglückten Radfahrenden in Österreich älter als 65 Jahre.
  • Der VCÖ fordert daher den verstärkten Ausbau des Radwegenetzes sowie Verkehrsberuhigung und Tempo 30 im Ortsgebiet.
  • Angesichts der wachsenden Zahl älterer Menschen stieg die Zahl tödlich verunglückter Seniorinnen und Senioren im Radverkehr deutlich, ihr Anteil an den Todesopfern lag bei 62 Prozent.

Die Mehrheit der Opfer bei tödlichen Fahrradunfällen sind älter als 65. Wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt, waren im Vorjahr 40 von insgesamt 65 mit einem Fahrrad oder E-Bike tödlich verletzten Radfahrenden Seniorinnen und Senioren. 

Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert in diesem Zusammenhang den verstärkten Ausbau des Radwegenetzes insbesondere entlang von Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen und hohen Tempolimits.

„Mit der wachsenden Anzahl älterer Menschen wird es immer wichtiger, dass unser Verkehrssystem seniorengerecht wird“, hieß es in einer Aussendung. Im Ortsgebiet seien Verkehrsberuhigung sowie Tempo 30 statt 50 wirksame Maßnahmen, um insbesondere für ältere Menschen die Sicherheit beim Radfahren zu erhöhen.

Deutlicher Anstieg bei Opferzahlen

1,88 Millionen Menschen in Österreich gehören der Generation 65 plus an. Seit dem Jahr 2005 ist ihre Anzahl um 550.000 gestiegen. Bis zum Jahr 2035 rechnet die Statistik Austria mit einer weiteren Zunahme um 470.000 auf rund 2,35 Millionen Seniorinnen und Senioren. „Mit der wachsenden Anzahl älterer Menschen wird es immer wichtiger, dass unser Verkehrssystem seniorengerecht wird. Gerade hinsichtlich des Radverkehrs ist der Aufholbedarf in Österreich besonders groß“, stellt VCÖ-Expertin Klara Maria Schenk fest.

Die 40 im Vorjahr tödlich verunfallten Seniorinnen und Senioren waren 23 mehr als im Jahr 2024. Der Anteil der Generation 65 plus an den Todesopfern war mit 62 Prozent fast dreimal so hoch wie ihr Anteil an allen verletzten Radfahrenden, der bei 23 Prozent lag.

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